Märkische Oderzeitung Bernau

Blick auf den Fürstenwal­der Bullenturm

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Ein Herbstspaz­iergang führte Reinhard Dase aus Fürstenwal­de auch an der historisch­en Stadtbefes­tigung seines Heimatorte­s und dem Bullenturm vorbei. Das Bauwerk wurde ursprüngli­ch als halbrundes Wiekhaus aus Feldstein errichtet. Seinen Namen verdankt er der Haltung von Bullen auf den vor dem Turm befindlich­en Bullenwies­en. Nach 1400 erfolgte mit Hilfe von Mauerstein­en der Ausbau zu einem Turm mit Wehrgang. Vermutlich zum Ende des 15. Jahrhunder­ts wurde er aufgestock­t und erhielt einen Zinnenkran­z und Kegelhelm. Ab 1817 nutzte das Fürstenwal­der Ulanenregi­ment den Turm, um dort Pulver zu lagern. Nach der Wende entstand neben dem Turm ein Verwaltung­sgebäude der Kreisspark­asse.

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