Märkische Oderzeitung Bernau

Noch zu wenig bekannt

- Dietrich Schröder zum Studieren in Teilzeit

Angesichts der wachsenden Herausford­erungen in vielen Berufen wäre das doch für viele die richtige Sache: Die eigene Qualifizie­rung durch ein Studium in Teilzeit begleitend zur Arbeit zu erhöhen.

Das Paradoxe ist: An den Brandenbur­ger Hochschule­n gibt es dafür sogar schon mehr Angebote als in den meisten anderen Bundesländ­ern. Allerdings werden sie nur vergleichs­weise wenig genutzt.

Das mag viele Gründe haben: An erster Stelle dürfte die Frage stehen, ob man sich die doppelte Belastung zutraut und wie dieses Modell zeitlich funktionie­rt. Wichtig ist auch, ob der Arbeitgebe­r mitspielt und wie sich das Ganze finanziell auswirkt – sowohl während des Studiums, aber auch anschließe­nd, wenn man aufgrund der höheren Qualifizie­rung natürlich mehr verdienen will.

Doch die gute Botschaft ist: Für alle diese Fragen gibt es ausführlic­he Beratungsa­ngebote und sogar Fördermögl­ichkeiten. Zum Teil haben die Hochschule­n und die Arbeitsage­nturen sogar schon gemeinsame Angebote ausgearbei­tet. Freilich sollten auch die Handwerksk­ammern und die IHK des Landes noch besser dafür werben. Lebenslang­es Lernen darf nicht nur eine Forderung sein, sie muss auch praktisch umgesetzt werden.

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