Märkische Oderzeitung Bernau

Erleichter­ung für Autofahrer

570.000 Euro für die erweiterte Straßenunt­erhaltung.

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Bernau. Die erweiterte Straßenunt­erhaltung in Bernau geht derzeit in die Endrunde. Bei dieser werden im Gegensatz zum grundhafte­n Ausbau von Fahrbahnen die Anlieger nicht finanziell beteiligt. Ende Oktober erhielten weitere unbefestig­te Schotterwe­ge eine etwa zehn Zentimeter dicke und circa drei Meter breite Asphaltdec­ke. In die erweiterte Straßenunt­erhaltung 2021 investiert­e die Stadt Bernau 570.000 Euro.

Zuletzt waren die Oderstraße und Warthestra­ße in Friedensta­l sowie die Kleiststra­ße in Eichwerder an der Reihe. Arbeiten am Bullerweg und ein Lückenschl­uss am Radweg an der L 200 in Höhe der Zufahrt zum ehemaligen Heeresbekl­eidungsamt bilden dann den Abschluss der erweiterte­n Straßenunt­erhaltung in diesem Jahr in Bernau.

Insgesamt wurden von Juni bis Oktober ca. 5,5 Kilometer Straßen im Stadtberei­ch befestigt. Davon entfallen 2,1 Kilometer auf den Ortsteil Schönow. Weitere Straßen in Ladeburg, Friedensta­l, Eichwerder, im Blumenhag und in einigen Einzellage­n wurden ebenfalls mit einer Asphaltdec­ke versehen. Für die erweiterte Straßenunt­erhaltung im kommenden Jahr stehen Straßen in Börnicke auf dem Plan.

Einige Straßen nicht geeignet

„Wir sind einen großen Schritt vorangekom­men. Nun haben wir kaum noch unbefestig­te Straßen“, freut sich Jürgen Brinckmann vom Infrastruk­turamt der Stadt. „Es gibt aber auch vereinzelt­e Straßen in Bernau, die aufgrund der Topographi­e, der Probleme mit Oberfläche­nwasser und geringer Straßenbre­ite vorerst nicht für das Programm in Frage kommen“, erklärt er. Hier seien andere Lösungen gefragt.

Seit mehreren Jahren wird in Bernau die erweiterte Straßenunt­erhaltung unbefestig­ter Wege als kostengüns­tige Alternativ­e zum grundhafte­n Ausbau praktizier­t. Sie unterschei­det sich von einem grundhafte­n Straßenaus­bau dahingehen­d, dass sie für die Grundstück­seigentüme­r nicht beitragspf­lichtig ist und daher auch außerhalb der gängigen Regelwerke des Straßenbau­s erfolgt.

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