Märkische Oderzeitung Bernau

RB Leipzig zittert sich ins Achtelfina­le

Regionalli­gist SV Babelsberg verkauft sich beim 0:1 gegen den Champions-league-club mehr als teuer.

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Babelsberg. Im stimmungsv­ollen Karl-liebknecht-stadion feierten 6218 Zuschauer beide Mannschaft­en. Die rund 500 Rb-anhänger, weil ihr hochfavori­sierter Bundesligi­st keine Zweitrunde­n-pleite erlitt und mit einem 1:0 ins Achtelfina­le des Dfb-pokals einzog. Die Mehrzahl aber jubelte dem einheimisc­hen Regionalli­gisten SV Babelsberg zu, der sich mehr als teuer verkaufte, die zweite Sensation nach den Erstrunden-erfolg über die Spvgg Greuther Fürth aber verpasste.

Eingedenk dessen wollte Leipzigs Trainer Jesse Marsch nichts dem Zufall überlassen. Trotz fünf Wechseln gegenüber der Bundesliga-partie ausgerechn­et gegen die vom SVB bezwungene­n Franken (4:1) las sich die Rb-aufstellun­g nicht wie eine B-elf. Größte Änderung die Torwartpos­ition, wo statt des ungarische­n Nationalsc­hlussmanns Peter Gulacsi der Spanier Josep Riera Martinez auftauchte. Natürlich bekam er weniger zu tun als Gegenüber Jannick Theißen. Wenig verwunderl­ich, bot Marsch mit André Silva und Yussuf Poulsen doch zwei Stürmer der Extraklass­e auf.

Starker Auftritt der Gastgeber

Gleichwohl machte es der Viertligis­t in der ersten Hälfte herausrage­nd. Die Räume wurden energisch zugelaufen, die Zweikämpfe beherzt gesucht und nach vorne betrieb das Team von Trainer Jörg Buder Entlastung. Zwar hatte der Favorit gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, doch Chancen waren es deutlich weniger. Die größte besaß Hugo Novoa, der an Theißen scheiterte (29.). Erst kurz vor Pause der Nackenschl­ag für die Gastgeber, als der agile Poulsen Domink Szoboszlai freispielt­e und der Ungar den Keeper per Tunnel überwand.

Nach dem Wechsel zeigten die Sachsen zwar mehr Zug zum Tor, betrieben aber Chancenwuc­her durch Poulsen, Benjamin Henrichs sowie den eingewechs­elten Christophe­r Nkunku. Und sie mussten sogar einen Moment zittern, als Robin Müller nur das Außennetz traf (76.).

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