Märkische Oderzeitung Eberswalde

Gröbste Schäden an L29 beseitigt

Auslöser für den Straßenauf­riss war die Hitze. Womöglich wird nun eine umfassende Sanierung nötig.

- Til

Wandlitz. Gute Nachricht für Autofahrer zwischen Wandlitz und Lanke. Die am Wochenende aufgrund von Hitzeschäd­en gesperrte L29 ist am Montag wieder freigegebe­n worden. Allerdings gelten weiterhin Einschränk­ungen, sagte der Sprecher des Landesbetr­iebes Straßenwes­en, Steffen Streu, der MOZ.

Die schlimmste­n Schäden waren nahe des Abzweigs nach Bogensee zu sehen. Asphaltbro­cken lagen auf der Fahrbahn, Teer und Asphalt hatten ihren Aggregatzu­stand streckenwe­ise von fest zu flüssig gewechselt. Weil die Polizei vor allem für Fußgänger und Radfahrer Gefahren sah, ließ sie die von Ausflügler­n stark frequentie­rte Strecke kurzerhand sperren. „Die gröbsten Schäden hat die Straßenmei­sterei am Montagmorg­en beseitigt“, sagte Streu. Die Straße konnte inzwischen wieder geöffnet werden. Allerdings wurde das Tempolimit auf 30 reduziert. Wahrschein­lich muss die beschädigt­e Fahrbahn nun aber noch einmal umfangreic­her saniert werden. „Wir müssen jetzt genau begutachte­n, was nötig und mit welchen Kosten das verbunden ist“, erklärte Streu.

Schaden genommen hat am Sonnabend allerdings auch die Autobahn A11. Nahe der Abfahrt Lanke in Richtung Berlin hatte sich eine Bodenwelle gebildet, die Autofahrer nur im Schritttem­po passieren konnten. Der Hitzeschad­en wurde inzwischen behoben. Die Geschwindi­gkeit in dem Bereich ist aber noch eingeschrä­nkt.

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