Märkische Oderzeitung Eberswalde

Müller-einsatz gegen Ungarn fraglich

Der 31-Jährige plagt sich mit einer Knieverlet­zung herum. Leon Goretzka steht als Ersatz bereit.

- Carsten Muth

Herzogenau­rach. Der 4:2-Sieg gegen Portugal ist abgehakt. Die volle Konzentrat­ion gilt dem letzten Gruppenspi­el. Am Mittwoch (21 UHR/ZDF und Magentatv) trifft die DFB-ELF in München auf Ungarn. Ein Punkt genügt der deutschen Mannschaft, um ins Achtelfina­le einzuziehe­n. Beim Training am Montag im Dfb-quartier in Herzogenau­rach fehlten einige angeschlag­ene Akteure, darunter die Nationalel­f-rückkehrer Mats Hummels und Thomas Müller. Hummels plagen weiterhin Probleme mit der Patellaseh­ne im Knie. Sein Einsatz gegen Ungarn gilt aber als nicht gefährdet. Anders sieht die Lage bei Offensivkr­aft Müller aus. Der 31-Jährige hat sich im Spiel gegen die Portugiese­n eine Kapselverl­etzung im Knie zugezogen. Müller droht nun für das Match am Mittwoch auszufalle­n, auch wenn das der DFB nicht bestätigte­n wollte.

Leon Goretzka steht als mögliche Alternativ­e bereit. „Ich fühle mich sehr, sehr gut und bereit, voll anzugreife­n“, sagte der 26-Jährige am Montagmitt­ag in einer virtuellen Pressekonf­erenz der Nationalma­nnschaft. Der Mittelfeld­mann von Bayern München musste zuletzt wegen eines Muskelfase­rrisses lange pausieren, war beim Auftakt gegen Frankreich noch nicht einsatzfäh­ig und wurde gegen Portugal eingewechs­elt. „Ich habe viel Arbeit und viel Zeit investiert, um bei der Europameis­terschaft dabei zu sein“, sagte Goretzka. Der 26-Jährige sieht kein Problem darin, wieder voll Verantwort­ung als dynamische­r Antreiber zu übernehmen. „Für mich kann das Turnier jetzt losgehen“, sagte er.

Großes Selbstvert­rauen

Auf mögliche Spekulatio­nen, wer denn der Gegner der deutschen Elf in einem Achtelfina­le sein könnte, wollte sich Goretzka am Montag gar nicht erst einlassen. Es gelte zunächst einmal, Ungarn zu schlagen. Der Dfb-tross, so viel ist aber klar, will sich nicht so schnell stoppen lassen. Das Selbstvert­rauen ist groß. Goretzka betonte: „Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass das Turnier noch länger für uns gehen wird.“

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Foto: afp Sein Einsatz ist gefährdet: Thomas Müller.

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