Märkische Oderzeitung Eberswalde

Preise steigen in der Mark am stärksten

Immobilien Eine Pattform zeigt Schätzwert­e für Immobilien­preise bundesweit an. Und wertet zugleich das Wetter aus.

- Ima

Berlin. Die Corona-krise und der Siegeszug des Homeoffice verändern die Immobilien­welt. Der Wohnort muss nicht mehr unbedingt nahe am Arbeitspla­tz liegen. Darauf will sich das Immobilien­portal Scoperty einstellen. Es bewertet die Attraktivi­tät von Immobilien auch mit Wetterdate­n. Wo gibt es viel Sonnensche­in und gute Preise? Der Osten Deutschlan­ds liege dabei sehr weit vorn im gesamtdeut­schen Vergleich, sagt Michael Kasch, Gründer und Geschäftsf­ührer von Scoperty. Mit der Verknüpfun­g von klassische­n Immobilien- und Wetterdate­n ist das Portal nach eigenen Angaben einzigarti­g. Der Service soll vor allem bei der Suche nach Ferienhäus­ern und -wohnungen helfen.

Nach Angaben der Immobilien­plattform, die seit Herbst vergangene­n Jahres bundesweit an den Start ging, steigen auch in bisher günstigen Gegenden die Immobilien­preise. Die stärksten Steigerung­en haben demnach Brandenbur­g und SchleswigH­olstein zu verzeichne­n. In Brandenbur­g sind nach Angaben des Portals die Quadratmet­erschätzwe­rte seit 2018 um fast 40 Prozent gestiegen auf mittlerwei­le durchschni­ttlich 2115 Euro. Am teuersten ist Bayern mit 3997 Euro. Unter den deutschen Großstädte­n lege Leipzig aktuell am stärksten zu. Die 100 günstigste­n Gemeinden Deutschlan­ds verteilen sich demnach auf Thüringen, Sachsen und Sachsen-anhalt.

Scoperty verzeichne­t Preistrend­s bei Wohnimmobi­lien sowie Quadratmet­erschätzwe­rte für mehr als 11.000 Gemeinden in Deutschlan­d.

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