Märkische Oderzeitung Eberswalde

Warum Schwimmen in Flüssen gefährlich ist

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Die erste Hitzewelle des Jahres haben wir hinter uns. Weil bei Temperatur­en über 30 Grad die Freibäder und Seen völlig überfüllt waren, sind viele auf das Schwimmen in Flüssen ausgewiche­n. Dabei kommt es leider oft zu Unfällen. Verboten ist das Baden in Flüssen zwar nicht, aber ungefährli­ch ist es deshalb noch lange nicht. Die Gründe sind:

1. Flüsse sind immer in Bewegung. Dabei entsteht eine

Strömung, die so stark sein kann, dass sie auch richtig gute Schwimmer mitreißt. 2. In vielen Flüssen gibt es

Strudel, also Verwirbelu­ngen im Wasser. Sie können Schwimmer in die Tiefe ziehen.

3. Größere Flüsse wie der Rhein sind eine Art Autobahn für Schiffe. Sie verursache­n starke Wellen. Durch diese kann ein Sog entstehen, der Schwimmer anzieht. Deshalb sollte man nur an offizielle­n Badestelle­n in Flüssen baden, denn diese werden überwacht. Und man sollte nah am Ufer bleiben – am besten dort, wo man noch stehen kann.

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