Märkische Oderzeitung Eberswalde

Der Fall Walid S.

- dgu

Der Umgang der Behörden mit Walid S. ist nur schwer nachzuvoll­ziehen. Am Tattag war der bekannte islamistis­che Gefährder rund drei Stunden mit Amri und einer weiteren Person in Berlin unterwegs, bis 17.30 Uhr, also zweieinhal­b Stunden vor dem Anschlag. Um 1:45 Uhr nach der Tat war er am Breitschei­dplatz, scherzte herum. Passiert ist: nichts. Dna-abdrücke zu nehmen, hielt die Polizei bis vor Kurzem nicht für notwendig. Immerhin: Die DNA von S., mittlerwei­le in Haft, stimmt nicht mit Spuren aus dem Lkw überein.

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