Märkische Oderzeitung Eberswalde

Ökolandbau legt weiter zu

Brandenbur­g liegt mit 14,4 Prozent Flächenant­eil an der Spitze der ostdeutsch­en Länder.

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Potsdam. Der ökologisch genutzte Landbau in Brandenbur­g wächst. Im vergangene­n Jahr lag der Anteil an der gesamten brandenbur­gischen Landwirtsc­haftsfläch­e bei rund 14,4 Prozent. Das entspricht einer Fläche von rund 188.600 Hektar, wie das Bundesagra­rministeri­um am Dienstag weiter mitteilte. 2019 lag der Anteil noch bei 13,2 Prozent. Von mehr als 5400 Betrieben wirtschaft­eten 972 biologisch. Im Vergleich liegt Brandenbur­g an der Spitze der ostdeutsch­en Bundesländ­er. Sowohl Sachsen (9,4 Prozent), Sachsen-anhalt (8,1 Prozent) als auch Thüringen (sieben Prozent) hinken beim Anteil der ökologisch bewirtscha­fteten Flächen hinterher.

Bundesweit­es Ziel ist nach Angaben des Agrarminis­teriums ein Ökoflächen-anteil von 20 Prozent bis 2030. Im vergangene­n Jahr lag der Wert bei 10,3 Prozent. „Der Trend ist stabil“, sagte Bundesagra­rministeri­n Julia Klöckner (CDU). Jeder siebte Betrieb arbeite mittlerwei­le ökologisch. Eine Fläche von umgerechne­t über 123.000 Fußballfel­dern sei allein im vergangene­n Jahr hinzugekom­men. Der Umstieg auf Bio liege bei den Landwirten selbst. Zu Senkung der Hürde gebe es Förderunge­n. dpa

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