In Deutsch­land wird über den frei­en Han­del mit Cbd-pro­duk­ten ge­strit­ten

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - BRANDENBUR­G -

In man­chen deut­schen Lä­den so­wie übers In­ter­net kann man Öle, me­di­zi­ni­sches Ma­ri­hua­na oder auch Tees frei kau­fen, die das Can­na­b­idi­ol (CBD) aus der Hanf­pflan­ze ent­hal­ten. Schon im Sep­tem­ber 2016 hat­te der Bun­des­rat die­sen Stoff aber zu ei­ner ärzt­lich ver­schrei­bungs­pflich­ti­gen Medizin er­klärt. Den­noch wird noch im­mer Can­na­bis­öl mit dem Hin­weis ver­kauft, dass es sich um Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel und kei­ne ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Medizin han­de­le. Um nicht in Kon­flik­te zu ge­ra­ten, ha­ben die In­ter­ne­trie­sen ebay und Ama­zon Cbd-pro­duk­te aus ih­rem An­ge­bot ent­fernt. Im April fand in Bay­ern und Ba­den­würt­tem­berg ei­ne Groß­raz­zia ge­gen Cbd-shops statt, bei der zahl­rei­che Pro­duk­te be­schlag­nahmt und un­ter dem Vor­be­halt ge­schlos­sen wur­den, dass es sich um il­le­ga­len Rausch­gift­han­del oder zu­min­dest Ver­stö­ße ge­gen das Arz­nei­mit­tel­ge­setz han­de­le. Ein Knack­punkt ist, dass die Eu-wei­te Re­gel, wo­nach Can­na­bis­pro­duk­te le­gal sind, die we­ni­ger als 0,2 Pro­zent HC ent­hal­ten, in Deutsch­land um­strit­ten ist. ds

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