Özil bricht Schwei­gen

Na­tio­nal­spie­ler er­hebt er­neut schwe­re Vor­wür­fe ge­gen den DFB.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - SPORT - Dpa

Ex-na­tio­nal­spie­ler Me­sut Özil hat knapp 15 Mo­na­te nach sei­nem Rück­tritt aus der deut­schen Na­tio­nal­mann­schaft sei­ne Vor­wür­fe ge­gen den Deut­schen Fuß­ball-bund be­kräf­tigt und sein um­strit­te­nes Fo­to mit dem tür­ki­schen Prä­si­den­ten Re­cep Tay­yip Er­do­gan ver­tei­digt. „Nach dem Fo­to ha­be ich mich nicht mehr ge­schützt, nicht mehr re­spek­tiert ge­fühlt. Ich wur­de ras­sis­tisch an­ge­gan­gen – so­gar von Po­li­ti­kern und be­kann­ten Per­sön­lich­kei­ten“, sag­te Özil im In­ter­view des Por­tals „The Ath­le­tic“. „Den­noch hat sich zu die­ser Zeit nie­mand von der Na­tio­nal­mann­schaft vor mich ge­stellt und ge­sagt: „Hey, das reicht. Das ist un­ser Spie­ler.“Je­der hat ein­fach ge­schwie­gen und es ge­sche­hen las­sen.“, führ­te er wei­ter aus.

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