Bis­lang ent­täu­schen­de Re­so­nanz

Le­dig­lich 228 Läu­fer und Wal­ker ha­ben für den 12. Schlau­be­tal­ma­ra­thon vor­an­ge­mel­det.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - LOKALSPORT - Hb

Ei­gent­lich kann Falk Hart­mann, Vor­sit­zen­der des Schlau b et alm ara­thon­ve­re ins, vol­ler Vor­freu­de dem an­ste­hen­den Sonn­abend ent­ge­gen­schau­en. Schließ­lich ver­spre­chen die Wet­ter vor­her­sa­gen für den 12. Schlau b et alm ara­thonTem­pe­ra­tu ren um die 18 Grad Cel­si­us und be­wölk­ten Him­mel. Ge­star­tet wird um 10 Uhr ne­ben der In­sel­hal­le.

Da bis da­hin die letz­ten Pfüt­zen vom Re­gen am Mitt­woch ge­trock­net sein dürf­ten und die Re­vier-förs­ter auch sonst kei­ne Hin­der­nis­se ver­mel­den, soll­ten die Star­ter op­ti­ma­le Be­din­gun­gen vor­fin­den. Zu­min­dest ist weit und breit kein Sturm­tief wie Xa­vier vor zwei Jah­ren in Sicht, als da­mals we­gen der um­ge­knick­ten Bäu­me der Wett­be­werb ab­ge­sagt wur­de. Doch die­se Ab­sa­ge scheint lan­ge Schat­ten zu wer­fen. Nach­dem das Start­geld auch für ei­ne Teil­nah­me im Vor­jahr galt, hal­ten sich die Läu­fer in die­sem Jahr noch zu­rück. 228 Vor­an­mel­dun­gen wa­ren am Frei­tag aus den Star­ter­lis­ten zu ent­neh­men. Viel zu we­nig, um da­mit dau­er­haft die Un­kos­ten be­strei­ten zu kön­nen und das or­ga­ni­sa­to­ri­sche Ni­veau auf­recht zu er­hal­ten. Da­bei woll­ten die Or­ga­ni­sa­to­ren bei der 12. Auf­la­ge die Vier­hun­der­ter-mar­ke an­ge­hen. Doch jetzt wä­ren al­le schon mit der Drei­hun­der­ter-mar­ke zu­frie­den. „Ich hof­fe, dass noch 60, 70 Mel­dun­gen kom­men. An­schlie­ßend müs­sen wir uns un­ter­hal­ten, ob wir uns nicht um­ori­en­tie­ren.“

Na­tur­cha­rak­ter soll blei­ben

Auf al­le Fäl­le soll es auch in ei­nem Jahr den Schlau­be­tal­ma­ra­thon noch ge­ben. Al­ler­dings sind im­mer mehr Ein­wen­dun­gen, ob sich der gan­ze Auf­wand für die der­zeit 48 Ma­ra­thon-star­ter über­haupt lohnt. Schließ­lich glaubt selbst Hart­mann nicht, dass sich für die 43 Ki­lo­me­ter noch ei­ne nen­nens­wer­te An­zahl kurz­fris­tig ent­schließt. „Es gibt zu vie­le Läu­fe in Bran­den­burg. Doch wenn wir bei­spiels­wei­se die Ma­ra­thon­läu­fer zwei­mal den Halb­ma­ra­thon­kurs lau­fen las­sen, wä­ren die Läu­fer dann nicht mehr im Schlau­be­tal. Es soll ein Wald­lauf sein. Den Ehr­gei­zi­gen ist das wahr­schein­lich egal, doch wir ha­ben auch vie­le, die beim Lau­fen nach links und rechts schau­en.“

Den­noch ver­spricht das Star­ter­feld ei­ne ge­wis­se Klas­se. So hat sich der 32-jäh­ri­ge Frank­fur­ter Han­nes Häh­nel für den Ma­ra­thon an­ge­mel­det. Häh­nel ist in der Leicht­ath­le­tik-ge­schich­te der bes­te Ost­bran­den­bur­ger auf der klas­si­schen Dis­tanz. Sei­ne Best­leis­tung steht seit zwei Jah­ren bei 2:23:45 St­un­den, ge­lau­fen beim Ber­lin-ma­ra­thon. Der Elek­tro­nik-de­si­gner hält beim Schlau­be­tal­ma­ra­thon den Stre­cken­re­kord im Vier­tel­ma­ra­thon (34:56 min/2016) und im Halb­ma­ra­thon (1:13:19/2015). Die im Vor­jahr vom Ber­li­ner To­bi­as Sin­ger auf­ge­stell­te Mar­ke von 2:42:10 St­un­den ist in Ge­fahr.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.