Feu­er­lö­scher-pflicht: Pri­vat und Ge­wer­be

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - HANDWERK UND GEWERBE -

In Pri­vat­haus­hal­ten gibt es im­mer mehr elek­tri­sche Ge­rä­te. Mehr als 25 Pro­zent al­ler Brän­de wer­den durch die­se Ge­rä­te­klas­se ver­ur­sacht. Aber nicht nur die Elek­trik führt zu häu­fi­gen Brän­den, auch Brän­de in der Kü­che oder Unacht­sam­keit ge­hö­ren zu den häu­figs­ten Brand­ur­sa­chen. Ein Rauch­mel­der ge­hört in Pri­vat­haus­hal­ten mitt­ler­wei­le zur Stan­dard­aus­stat­tung, denn hier hat der Ge­setz­ge­ber mit Aus­nah­me von Ber­lin in al­len Bun­des­län­dern ei­ne Pflicht ein­ge­führt. Für Feu­er­lö­scher gibt es die­se Pflicht in Pri­vat­haus­hal­ten nicht. Fakt ist aber: Ein Feu­er­lö­scher ist ei­ne wich­ti­ge Er­gän­zung zum Rauch­mel­der und kann Le­ben ret­ten.

An­ders als im Pri­vat­be­reich sind in al­len Ar­beits­stät­ten Feu­er­lö­scher ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben. Ge­re­gelt wird dies in der Ar­beits­stät­ten­ver­ord­nung. Je nach Gr­und­flä­che des Ge­bäu­des und Hö­he der Brand­ge­fähr­dung ist ei­ne ge­wis­se An­zahl an Feu­er­lö­schern bzw. ge­nau­er ge­sagt an Lösch­mit­tel­ein­hei­ten vor­ge­schrie­ben. (pm)

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