Agrar­land wird zum Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - WIRTSCHAFT - Fo­to: Jan Woitas/zb/dpa

Die Prei­se für land­wirt­schaft­li­che Flä­chen sind von 2009 bis 2018 im bun­des­wei­ten Durch­schnitt auf das 2,3-Fa­che ge­stie­gen. Die pro­zen­tua­len Stei­ge­run­gen wa­ren in Meck­len­burg-vor­pom­mern (auf das 2,9-Fa­che) und Sach­sen (2,7) am stärks­ten. Ab­so­lut ge­se­hen liegt Bay­ern an der Spit­ze. Dort kos­tet ein Hekt­ar im Schnitt 65 000 Eu­ro. Bran­den­burg (11 000 Eu­ro) liegt deut­lich un­ter dem bun­des­wei­ten Durch­schnitt von 25 500 Eu­ro pro Hekt­ar. Die Ur­sa­che se­hen Be­ob­ach­ter vor al­lem in bran­chen­frem­den In­ves­to­ren, die ver­stärkt mit Agrar­flä­chen spe­ku­lie­ren. Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ju­lia Klöck­ner (CDU) sprach mit Blick auf Ost­deutsch­land von ei­ner alar­mie­ren­den Ent­wick­lung.

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