Blüh­strei­fen statt Ra­sen

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - RATGEBER/GARTEN -

Ei­ne blü­hen­de Flä­che will In­ge Geng an­stel­le ei­nes lang­wei­li­gen Ra­sens an­le­gen, aber der Bo­den ist sehr hart. Was muss man be­ach­ten?

Ag­nes Pah­ler: Will man Blu­men an Stel­len, wo zu­vor Ra­sen war, muss man den al­ten Be­wuchs ab­tra­gen. Dies be­deu­tet, dass man den Auf­wuchs und die gan­ze durch­wur­zel­te Er­de ab­scha­ben muss. An­schlie­ßend trägt man viel Sand auf, man be­nö­tigt et­wa ei­ne Schub­kar­re voll Sand pro drei Qua­drat­me­ter Flä­che. Mit ei­ner Frä­se wird der Sand un­ter­ge­mischt, die­ser Ar­beits­gang lo­ckert zugleich den Bo­den. Mehr­jäh­ri­ge Wie­sen­blu­men­mi­schun­gen kann man im Herbst aus­sä­en. Für ein­jäh­ri­ge Blu­men­wie­sen und Som­mer­blu­men­mi­schun­gen war­tet man bis An­fang Mai. Vor ei­ner Früh­jahrs­aus­saat hackt man auf­ge­keim­tes Un­kraut zu­erst noch ein­mal weg.

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