Me­li­na Ren­ne­berg schwimmt Ver­eins­re­kor­de

Me­li­na Ren­ne­berg vom ESV ver­bes­sert ins­ge­samt vier Best­mar­ken auf Frei­stil­stre­cken.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - VORDERSEIT­E -

Me­li­na Ren­ne­berg vom ESV Frank­furt hat bei den 12. in­ter­na­tio­na­len of­fe­nen Pots­da­mer Kurz­bahn­meis­ter­schaf­ten im Schwim­men drei Ver­eins­re­kor­de auf­ge­stellt. Die 13-Jäh­ri­ge ver­bes­ser­te die Mar­ken über 1500 Me­ter und zwei­mal 800 Me­ter.

Pots­dam.

An den 12. of­fe­nen in­ter­na­tio­na­len Pots­da­mer Kurz­bahn­meis­ter­schaf­ten, zu der 25 Ver­ei­ne aus sechs Bun­des­län­dern und Po­len gemeldet hat­ten, nah­men ei­ni­ge Wett­kampf­schwim­mer des ESV Frank­furt teil. Für die Ak­ti­ven bot die­se Ver­an­stal­tung die Mög­lich­keit, sich auf den län­ge­ren und nur sel­ten ge­schwom­me­nen Stre­cken aus­zu­pro­bie­ren und Zei­chen zu set­zen.

Ma­gi­sche 20 Mi­nu­ten ver­fehlt

Dies ge­lang ins­be­son­de­re Me­li­na Ren­ne­berg (Jahr­gang 2006), die gleich vier Ver­eins­re­kor­de ver­bes­sern konn­te. Über 1500 m Frei­stil be­stand die al­te Re­kord­mar­ke be­reits acht Jah­re und wur­de von der 13-Jäh­ri­gen um mehr als 30 Se­kun­den auf 20:00,96 Mi­nu­ten ver­bes­sert. „Ein biss­chen scha­de ist es ja, dass Me­li­na am En­de nicht ein­mal ei­ne Se­kun­de fehl­te, um un­ter der ma­gi­schen 20-Mi­nu­ten-mar­ke zu blei­ben“, be­dau­er­te Übungs­lei­ter Mar­co Kla­me, um aber gleich hin­zu­zu­fü­gen: „Die Zeit ist trotz­dem toll, zu­mal Me­li­na mit ih­rer Durch­gangs­zeit auch ih­ren ei­ge­nen Ver­eins­re­kord über 800 m Frei­stil um 18 Se­kun­den ver­bes­ser­te.“Da­bei blieb es nicht: Im ei­gent­li­chen 800-m-frei­stil­ren­nen am nächs­ten Tag war die jun­ge Schwim­me­rin noch­mals 18 Se­kun­den schnel­ler, so dass der Re­kord jetzt bei 10:11,80 steht – und gleich noch der 400-m-ver­eins­re­kord fiel. Über Me­dail­len konn­te Me­li­na sich auch noch freu­en: Bron­ze gab es je­weils über 50 und 1500 m Frei­stil so­wie 50 und 100 m Brust.

Max Poh­land un­ter 30 Se­kun­den

Zur Me­dail­le reich­te es bei So­phie Vic­to­ria Wal­ter (04) zwar nicht, aber über 200 m Rü­cken schramm­te sie nur um ei­ne hal­be Se­kun­de am Ver­eins­re­kord vor­bei, der auch schon wie­der vier Jah­re be­steht. Mit 2:39,51 min blieb die 15-Jäh­ri­ge erst­mals un­ter 2:40. Auch Max Poh­land (07) knack­te ei­ne ma­gi­sche Gren­ze. Über 50 m Frei­stil schaff­te er es mit 29,80 zum ers­ten Mal, un­ter 30 Se­kun­den zu schwim­men und wur­de da­zu mit der Gold­me­dail­le be­lohnt. Au­ßer­dem ge­wann Max Sil­ber über die dop­pelt so lan­ge Dis­tanz.

Cor­vin Mo­ri­no Ru­dolph (09) setz­te sich über 100 m Rü­cken in per­sön­li­cher Best­leis­tung von 1:22,05 min ge­gen die Kon­kur­renz durch. Zu der Gold­pla­ket­te ka­men vier Sil­ber­me­dail­len über 50 und 200 m Rü­cken, 200 m La­gen und 400 m Frei­stil da­zu. Eben­falls Sil­ber er­kämpf­te Tom-ni­clas Bru­ne (05) über 50 und 100 m Brust und die kraft­rau­ben­den 200 m Schmet­ter­ling. Juliane Lier (09) wag­te sich an die 400 m Frei­stil und ge­wann hier eben­falls Sil­ber, ge­nau­so wie über 50 m Brust und Rü­cken. Ben-phil­ipp Pusch (06) er­rang Bron­ze über 200 m La­gen.

„Es gab vie­le gu­te Leis­tun­gen, ge­ra­de auch auf den län­ge­ren Stre­cken, die wir nicht so trai­nie­ren kön­nen. Des­halb kön­nen wir nur den Hut zie­hen vor al­len, die sich an die ,lan­gen Kan­ten‘ wa­gen“, fass­te Mar­co Kla­me ein er­folg­rei­ches Wo­che­n­en­de zu­sam­men. km

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