Kom­pen­di­um von ab­so­lut al­lem Gu­ten

Der Us-ame­ri­ka­ner Bru­ce Horns­by stellt im Ad­mi­rals­pa­last sein Al­bum „Ab­so­lu­te Ze­ro“vor.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - WO?HIN! - ROCK / POP / JAZZ -

Berlin.

Bru­ce Horns­by ist vor al­lem für sei­nen Welt­hit „The Way It Is“be­kannt, den er 1986 zu­sam­men mit The Ran­ge ver­öf­fent­licht hat. Aber den Us-ame­ri­ka­ner dar­auf zu re­du­zie­ren, wä­re un­fair. Der 64-Jäh­ri­ge ist tat­säch­lich ein viel­fäl­tig be­schäf­tig­tes Schwer­ge­wicht des Mu­sik­ge­schäfts. Horns­by war in den 90er-jah­ren zeit­wei­lig Mit­glied bei The Great­ful De­ad. Für sein So­lo-de­büt­al­bums hol­te er sich Ko­ry­phä­en wie Pat Me­the­ny, Br­an­ford Mar­sa­lis, Jer­ry Gar­cia, Phil Col­lins und Bon­nie Raitt ins Stu­dio. Er hat in drei Ka­te­go­ri­en Gram­mys ge­won­nen: als Best New Ar­tist, für das Best Blue­grass Al­bum und für die Best Pop In­stru­men­tal Per­for­mance.

Im Lauf sei­ner Kar­rie­re hat Bru­ce Horns­by un­ter an­de­rem auf Plat­ten von Bob Dy­lan, Rob­bie Ro­bert­son, Cl­an­nad, Cros­by Stills and Nash und Stevie Nicks mit­ge­spielt. Er hat Film­mu­sik ge­schrie­ben, mit Orches­tern zu­sam­men­ge­spielt, mit Jazz-com­bos, und er hat die Gold­berg-va­ria­tio­nen von J. S. Bach auf­ge­führt. Von sei­ner neu­en Plat­te „Ab­so­lu­te Ze­ro“sagt er, dass sie ein Kom­pen­di­um des­sen sei, was ihm ge­fällt und ihn be­wegt. Bei sei­nen Auf­trit­ten wird Al­tes mit Neu­em ge­mischt, Ein­gän­gi­ges mit Schrä­gem, Jazz mit Pop mit Rock mit Blue­grass mit Klas­sik. red

Don­ners­tag (7.11.),

20 Uhr, Ad­mi­rals­pa­last, Berlin-mit­te, Tel. 030 61101313

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