An­ge­bot für Aus­stei­ger

Or­ga­ni­sa­ti­on möch­te rech­ter Sze­ne den Nach­wuchs weg­neh­men.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - BERLIN - Dpa

Berlin.

In Berlin star­tet im kom­men­den Jahr ein neu­es An­ge­bot für mög­li­che Aus­stei­ger aus der rechts­ex­tre­men Sze­ne. Das kün­dig­te der Ge­schäfts­füh­rer der Or­ga­ni­sa­ti­on Vio­lence Preven­ti­on Net­work, Tho­mas Mü­cke, am Mitt­woch im Aus­schuss für Ver­fas­sungs­schutz des Ber­li­ner Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses an. Im Kern ge­he es dar­um, in Zu­sam­men­ar­beit mit Si­cher­heits­be­hör­den ge­zielt als „ge­fah­ren­re­le­vant“gel­ten­de Per­so­nen aus der rech­ten Sze­ne an­zu­spre­chen, die noch nicht aus ei­ge­ner Mo­ti­va­ti­on aus­stei­gen wol­len. Ih­nen sol­len in di­rek­ten Ge­sprä­chen Aus­stiegs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt wer­den.

„Wir ver­su­chen den Ex­tre­mis­mus zu schwä­chen, in­dem wir ihm den Nach­wuchs weg­zu­neh­men“, er­klär­te Mü­cke. Das Kon­zept der di­rek­ten An­spra­che ha­be sich im Be­reich des re­li­gi­ös ge­präg­ten Ex­tre­mis­mus, al­so et­wa des Is­la­mis­mus, be­reits be­währt. Ab 1. März 2020 sol­le es in Berlin nun auch bei Rechts­ex­tre­mis­ten zum Tra­gen kom­men.

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