Falt­ba­rer Strand­korb er­lebt Re­nais­sance

Pro­duk­te aus Alu­mi­ni­um könn­ten 2020 in Se­ri­en­pro­duk­ti­on ge­hen. An Strän­den fällt ei­ne Ge­bühr an.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - WIRTSCHAFT REGIONAL - Dpa

He­rings­dorf.

Ein He­rings­dor­fer Strand­mö­bel­her­stel­ler will im nächs­ten Jahr ei­nen klapp­ba­ren Strand­korb, wie man ihn zu Ddr-zei­ten kann­te, auf den Markt brin­gen. Wie Ge­schäfts­füh­rer Jan Mül­ler sag­te, soll der Zwei­sit­zer bei ge­nü­gend In­ter­es­se in die Se­ri­en­pro­duk­ti­on ge­hen.

Der Strand­korb be­steht aus ei­nem Ge­stell aus Alu­mi­ni­um und Edel­stahl, das mit Mar­ki­sen­stoff be­spannt ist. Sitz- und Rü­cken­flä­chen sind ge­pols­tert. „Er lässt sich oh­ne Werk­zeug de­mon­tie­ren, zu­sam­men­fal­ten und platz­spa­rend ver­stau­en“, sag­te Mül­ler. Die Tei­le pas­sen in zwei Ta­schen, die 1,14 x 0,33 Me­ter mes­sen und je­weils 14 Ki­lo­gramm wie­gen. So kön­ne man den Strand­korb im Au­to, im Wohn­mo­bil oder auf dem Boot mit­neh­men oder im Gar­ten auf­stel­len. Die falt­ba­re Sitz­ge­le­gen­heit bie­te die Vor­tei­le ei­nes klas­si­schen Strand­korbs.

Ob es die falt­ba­ren Neu­lin­ge an den Strand schaf­fen, ist noch un­klar. Für das Auf­stel­len von Strand­kör­ben wür­den Ge­büh­ren fäl­lig, sag­te Mül­ler. Haupt­pro­dukt der Fa­b­rik auf der In­sel Use­dom sind die be­kann­ten Strand­kör­be aus Kie­fern­holz und ei­nem Ge­flecht aus PVC.

In Par­ken­tin bei Ros­tock war bei ei­ner Haus­halts­auf­lö­sung ein falt­ba­rer Strand­korb aus Holz aus den 1960-er Jah­ren auf­ge­taucht, der die heu­ti­gen Her­stel­ler ver­blüff­te. Er stamm­te aus ei­nem Hand­werks­be­trieb bei Schmal­kal­den in Thü­rin­gen, der sonst Ro­del­schlit­ten fer­tig­te. Dort wur­de er bis et­wa 1973 pro­du­ziert.

Foto: dpa

Ge­schäfts­füh­rer Jan Mül­ler ne­ben ei­nem falt­ba­ren Strand­korb.

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