Gu­ten Mor­gen

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - FRANKFURTE­R STADTBOTE -

Von Ste­fan Lötsch

Sieht man das zu sehr durch die Lie­bes­bril­le?

Am An­fang fin­det man sie spon­tan, er­fri­schend, zu­pa­ckend, die Pro­ble­me bei den Hör­nern neh­mend. Er ist nach­denk­lich, be­däch­tig, wägt ab. Es kann na­tür­lich auch um­ge­kehrt sein. Doch statt dass sich bei­de an­nä­hern, man er­fri­schend nach­denk­lich oder be­däch­tig spon­tan wird, scheint eher das Glas in der Lie­bes­bril­le mil­chig zu wer­den. „Nun ent­schei­de Dich doch end­lich“oder „War­um musst Du denn noch im­mer dar­über nach­den­ken“, steht dann dem „Im­mer die­se Hau­ruck-ak­tio­nen“oder „Du mit Dei­nen Ide­en“ge­gen­über. Was da hilft? Neue Glä­ser? Ich ge­be den Rat: „Jetzt mal kei­ne vor­ei­li­gen Schlüs­se, nichts über­stür­zen. Mor­gen. ich muss erst ein­mal nach­den­ken.“

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