Freu­de an der Oder über Klins­mann

Groß­el­tern des Fuß­ball­stars leb­ten in der Grenz­ge­mein­de Ho­hen­wut­zen bei Bad Frei­en­wal­de.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - SPORT -

„Na­tür­lich sind wir stolz, dass Jür­gen Klins­mann nun der neue Her­tha-trai­ner ist.“Horst Dahl­mey­er, Vor­sit­zen­der des MTV 1891 Deut­sche Ei­che Ho­hen­wut­zen, ver­folgt wie et­li­che Ein­woh­ner der Grenz­ge­mein­de seit vie­len Jah­ren die sport­li­che Kar­rie­re des Fuß­ball­stars. „Ich hät­te nicht ge­dacht, dass er noch mal hier nach Berlin-bran­den­burg kommt. Ich hät­te eher ge­dacht, er über­nimmt Bay­ern Mün­chen“, meint Dahl­mey­er.

Als Kind und Ju­gend­li­cher war Jür­gen Klins­mann ein paar Mal in dem Bad Frei­en­wal­der Stadt­teil (Mär­kisch-oder­land) zu Be­such. Sei­ne Groß­el­tern, An­na und Al­f­red Klins­mann, wohn­ten in ei­nem Haus di­rekt an der Oder­brü­cke. Vor rund 120 Jah­ren, als Klins­manns das Häu­schen er­wor­ben hat­ten, hieß die Brü­cke noch „Sal­dern­brü­cke“und der Ort lag mit­ten in Deutsch­land. „Der Groß­va­ter von Jür­gen Klins­mann hat­te ein Fuhr­ge­schäft und be­lie­fer­te die Leu­te mit Koh­len“, weiß Wolf­gang Schu­re, ein Nach­bar. Al­f­red Klins­mann be­trieb dort auch ei­ne Tank­stel­le. Heu­te woh­nen noch Ver­wand­te, On­kel und Tan­te von Jür­gen Klins­mann in dem Haus. Sie ha­ben aber mit dem be­rühm­ten Nef­fen ab­ge­spro­chen, sich nicht öf­fent­lich zu äu­ßern. ulg

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