EU plant Sam­mel­kla­ge

Vor­ge­hen ge­gen gro­ße Un­ter­neh­men soll ein­fa­cher wer­den.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - WIRTSCHAFT - Dpa

Brüs­sel.

Ver­brau­cher in Eu­ro­pa sol­len nach dem Wil­len der Eu-staa­ten ein­fa­cher ih­re Rech­te ge­gen gro­ße Fir­men durch­set­zen kön­nen. Die In­dus­trie­mi­nis­ter ver­stän­dig­ten sich auf ei­ne ge­mein­sa­me Li­nie zur Ein­füh­rung von Sam­mel­kla­gen. In ab­seh­ba­rer Zeit könn­ten da­mit die Ver­hand­lun­gen mit dem Eu­ro­pa­par­la­ment star­ten. Deutsch­land ent­hielt sich bei der Ab­stim­mung mit dem Ver­weis dar­auf, dass an der Richt­li­nie noch nach­ge­bes­sert wer­den müs­se – vor al­lem, um miss­bräuch­li­che Kla­gen zu ver­hin­dern.

Im Zu­ge des Vw-ab­gas­skan­dals um ma­ni­pu­lier­te Die­sel­fahr­zeu­ge hat­te die Eu-kom­mis­si­on 2018 vor­ge­schla­gen, eu­ro­pa­weit Kol­lek­tiv­kla­gen zu er­lau­ben. „Qua­li­fi­zier­te Ein­rich­tun­gen“wie et­wa Ver­brau­cher­ver­bän­de soll­ten künf­tig stell­ver­tre­tend für Ge­schä­dig­te ge­gen Un­ter­neh­men auf Un­ter­las­sung und Scha­den­er­satz kla­gen kön­nen.

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