Span­nung vor be­son­de­rem Spit­zen­spiel

Der FHC emp­fängt den MTV Hei­de – die­ser tritt mit ei­ner un­ge­wöhn­li­chen De­ckungs­va­ri­an­te auf.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - LOKALSPORT - Mbr

Nach dem 30:19-Kan­ter­sieg des Frank­fur­ter HC bei der Re­ser­ve des VFL Ol­den­burg er­war­tet die Hand­ball-fans der Oder­re­gi­on am Sonn­abend ge­gen den MTV Hei­de (An­wurf 16 Uhr, Bran­den­burg-hal­le) ein ganz be­son­ders in­ter­es­san­tes Dritt­li­ga-spiel. Der Grund da­für dürf­te das doch recht un­ge­wöhn­li­che De­ckungs­ver­hal­ten der Gäs­te sein, denn die Nord­deut­schen spie­len ei­ne sonst nur in der Ju­gend prak­ti­zier­te „Mann­de­ckung ab der Mit­tel­li­nie“, wie FHC-TRAI­ner Diet­mar Schmidt im Vi­deo­stu­di­um be­ob­ach­te­te.

Im­mer­hin führ­te die­se seit Jah­ren trai­nier­te Pra­xis den Auf­stei­ger bis­her zu be­acht­li­chen Er­fol­gen. Le­dig­lich die Ol­den­bur­ge­rin­nen fan­den in die­ser Sai­son wirk­sa­me Mit­tel ge­gen die Mann­schaft aus Schles­wig-hol­stein. Al­le an­de­ren Teams muss­ten Nie­der­la­gen mit nicht sel­ten un­ter 40 Ge­gen­to­ren quit­tie­ren, zu­letzt der TV Hannover-ba­den­stedt, der in Hei­de 39:45 un­ter­ging. Mit 14:2 Punk­ten ist der MTV ak­tu­ell Ta­bel­len­zwei­ter, der FHC mit 10:4 Zäh­lern Vier­ter.

Schmidt will die Nuss kna­cken

Diet­mar Schmidt woll­te sich bei der tak­ti­schen Aus­rich­tung auf die Par­tie nur un­gern in die Kar­ten schau­en las­sen. „Ich ha­be mir über un­ser Agie­ren ge­gen die­se De­ckung na­tür­lich mei­ne Ge­dan­ken ge­macht. Wir wer­den se­hen, ob der Plan auf­geht.“Je­doch sei es schon be­ein­dru­ckend, wie die Nord­deut­schen die­se lauf­in­ten­si­ve De­ckungs­va­ri­an­te um­set­zen, ge­steht der er­fah­re­ne Übungs­lei­ter. Den­noch sei er op­ti­mis­tisch, die­se Nuss mit sei­nem Team kna­cken zu kön­nen. „Die Mann­schaft muss dar­an glau­ben, dass sie das um­set­zen kann, was wir uns er­ar­bei­tet ha­ben. Wir ha­ben durch­aus noch Re­ser­ven, müs­sen noch ag­gres­si­ver ar­bei­ten. Aber wenn die Ab­wehr steht, grei­fen auch die an­de­ren Au­to­ma­tis­men. Dann wird der Kopf frei und man be­kommt hin­ten her­aus die zwei­te Luft.“

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