Schnell ab­ha­ken

Die Ei­ser­nen wol­len nach dem 1:2 auf Schalke ge­gen die Mit­auf­stei­ger Köln und Pa­der­born so­fort zu­rück in die Er­folgs­spur.

Märkische Oderzeitung Frankfurt - - SPORT - Von Mat­thi­as Koch dpa

Ne­ven Su­bo­tic und sei­ne Pro­fi­kol­le­gen vom Fuß­ball-bun­des­li­gis­ten 1. FC Uni­on Ber­lin dür­fen freie Ta­ge ge­nie­ßen, ob­wohl der Är­ger über die erst in der Schluss­pha­se 1:2 ver­lo­re­ne Par­tie auf Schalke nagt. „Von dem Spiel soll­ten wir uns nicht zu sehr her­un­ter­zie­hen las­sen“, sagt Ab­wehr­spie­ler Chris­to­pher Lenz nach der ers­ten Nie­der­la­ge der Ei­ser­nen in der Fuß­ball-bun­des­li­ga seit dem 1:2 bei Bay­ern Mün­chen am 26. Ok­to­ber. „Für uns geht es nicht dar­um, ein­stel­lig zu wer­den. Das wis­sen wir. Wir dür­fen uns nicht blen­den las­sen durch den ak­tu­el­len Ta­bel­len­platz“, er­klärt der Ser­be Su­bo­tic.

Mit 16 Zäh­lern liegt der Auf­stei­ger in der Ta­bel­le auf Rang 11, fünf Punk­te ent­fernt von der Ab­stiegs­zo­ne. Trai­ner Urs Fi­scher nahm des­halb die po­si­ti­ven Din­ge mit aus Gel­sen­kir­chen. „Ich ha­be ei­ne tol­le ers­te Hälf­te mei­ner Mann­schaft ge­se­hen. Schalke konn­te sich nicht ent­fal­ten“, sagt der Schwei­zer. „Wir hat­ten ge­nü­gend Mög­lich­kei­ten, in Füh­rung zu lie­gen. Dann gab es ein kom­plett an­de­res Ge­sicht.“

Feh­ler vom Au­to-lo­sen Su­bo­tic

Der Feh­ler des er­fah­re­nen Ex-dort­mun­ders Su­bo­tic er­mög­lich­te Schalke das Sieg­tor durch Suat Ser­dar. „Als jun­ger Pro­fi hat mich so ein Feh­ler drei Wo­chen ge­kos­tet“, sagt der 30 Jah­re al­te Unio­ner, der in Ber­lin sein Au­to ab­ge­schafft hat und nur noch mit den öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln un­ter­wegs ist. Jetzt sei er da ge­las­se­ner: „Das nächs­te Mal haue ich das Ding ein­fach weit weg.“Viel Zeit für Re­fle­xio­nen blei­be sei­nem Team oh­ne­hin nicht. „Wir müs­sen uns schnell auf den nächs­ten Geg­ner fi­xie­ren.“

Nach zwei trai­nings­frei­en Ta­gen star­tet Uni­on am Di­ens­tag die Vor­be­rei­tung auf das Heim­spiel ge­gen den 1. FC Köln. Da­nach müs­sen die Ei­ser­nen zum SC Pa­der­born. „Man darf nicht ver­ges­sen, dass wir in der ver­gan­ge­nen Zweit­li­ga­sai­son Drit­ter hin­ter den bei­den Mann­schaf­ten wa­ren. Wir wis­sen, was die für Qua­li­tä­ten be­sit­zen“, warnt Lenz. „Wir wis­sen, dass das die sehr wich­ti­gen Spie­le sind, weil man Punk­te ge­gen di­rek­te Kon­kur­ren­ten ho­len und sie auf Ab­stand hal­ten kann.“

Glück im Pech hat­te der­weil Tor­wart Ra­fal Gi­kie­wicz. Ei­ne Mrt-un­ter­su­chung brach­te kei­nen ne­ga­ti­ven Be­fund. Der Po­le, der Uni­on in Gel­sen­kir­chen mit Glanz­pa­ra­den im Spiel hielt, muss­te auf Schalke län­ger am Knie be­han­delt wer­den.

Foto: Mat­thi­as Koch

An­ge­schla­gen: Die Knie­pro­ble­me von Ra­fal Gi­kie­wicz sind nicht so schlimm.

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