Märkische Oderzeitung Fürstenwalde

Titel konnte man in der DDR nicht kaufen

- Wilfried rödel wriezen

Zu „Es ist einfach, solche Vorwürfe zu machen“(Ausgabe vom 12. Februar):

Der Autor hat im Interview mit dem Bibliothek­swissensch­afftler Michael Seadle zum Fall Giffey die angebliche­n Plagiatsvo­rwürfe gründlich hinterfrag­t. Zunächst muss festgestel­lt werden, dass an den jeweiligen Universitä­ten gesetzlich­e und streng einzuhalte­nde Anforderun­gen vorhanden sind. Eine Doktorarbe­it ist eine tiefgründi­ge und wissenscha­ftliche Arbeit. Die Meinung, die Michael Seadle vertritt, ist unwissensc­haftlich, abtrünnig und hat mit familiären Problemen nichts zu tun.

Durch die Einführung von VroniPlag können gravierend­e Verfehlung­en nachgewies­en werden. Politiker, besonders FDP-Angehörige, scheuen sich nicht davor, die Arbeit schreiben zu lassen, um ihre Autorität besonders zu unterstrei­chen. Abschließe­nd muss bemerkt werden, dass man in Deutschlan­d den Professore­n- und Doktortite­l kaufen kann, was in der ehemaligen DDR unmöglich war.

 ?? Foto: dpa/Dmitri Lovetsky ?? Militärpar­ade in St.Petersburg: Im Januar feierte Russland den 75. Jahrestag der Befreiung der Stadt nach 900 Tagen Belagerung durch Nazi-Deutschlan­d. Jetzt forderten Politiker den Aufbau eines europäisch­es Raketenabw­ehrsystems zum Schutz gegen russische Mittelstre­ckenrakete­n.
Foto: dpa/Dmitri Lovetsky Militärpar­ade in St.Petersburg: Im Januar feierte Russland den 75. Jahrestag der Befreiung der Stadt nach 900 Tagen Belagerung durch Nazi-Deutschlan­d. Jetzt forderten Politiker den Aufbau eines europäisch­es Raketenabw­ehrsystems zum Schutz gegen russische Mittelstre­ckenrakete­n.

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