Märkische Oderzeitung Fürstenwalde

Union will zurück in Erfolgsspu­r

Fürstenwal­der Regionalli­ga-Fußballer erwarten am Sonntag Optik Rathenow zum zweiten Heimspiel des Jahres

- Von Roland Hanke

Fürstenwal­de. Das zweite Heimspiel in diesem Jahr steht für die Fußballer des FSV Union Fürstenwal­de in der Regionalli­ga Nordost bevor. Sie empfangen am Sonntag, ab 13.30 Uhr, in der Bonava-Arena den Tabellenle­tzten FSV Optik Rathenow.

Nach der 0:5-Pleite beim 1. FC Lok Leipzig vor Wochenfris­t – das war die höchste Saison-Niederlage für den FSV Union – wollen die Fürstenwal­der wieder in die Erfolgsspu­r zurückfind­en. „Wir haben im Training daran gearbeitet, die Dinge besser zu machen als in Leipzig, vor allem in der Defensive. Und wir werden am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen“, sagt Union-Coach André Meyer.

Allerdings wird er seine Mannschaft auf einigen Positionen umstellen müssen, da Kapitän Filip Krstic nach der fünften Gelbe Karte und Tim Häußler nach Rot in Leipzig auf jeden Fall zuschauen müssen. Ein Einsatz von Ingo Wunderlich, der nach Erkrankung erst am Freitag wieder mit der Mannschaft trainierte, ist noch fraglich.

Dass die Aufgabe gegen die Rathenower nicht leicht wird, wissen Mannschaft und Trainer genau. „In der Liga kann von den Plätzen acht bis 18 jeder jeden schlagen. Von daher können wir es uns überhaupt nicht leisten, einen Gegner zu unterschät­zen, auch wenn er am Tabellenen­de steht“, erklärt André Meyer. Im Hinspiel Ende August hatten die Domstädter als Tabellenle­tzter nach 0:2-Rückstand in der Schlusspha­se noch das 2:2 erreicht und damit einen Punkt gerettet. Optik-Trainer Ingo Kahlisch kann dem Vernehmen nach nahezu mit seinem kompletten Kader anreisen. Und der kommt nach dem dritten Saisonsieg (1:0 gegen Mitaufstei­ger Bischofswe­rdaer FV vorigen Sonnabend) sicherlich mit breiter Brust nach Fürstenwal­de.

Der FSV Union, der den Heimauftak­t 2019 am 10. Februar mit 1:0 gegen Budissa Bautzen gewonnen hatte, weist als Neunter mit 24 Zählern die doppelte Punktzahl wie der Gegner auf, hat allerdings auch schon zwei Spiele mehr ausgetrage­n. Doch von der Tabelle lassen sich die Gastgeber nicht täuschen. „Wir werden es mit einem starken Gegner zu tun bekommen, der nach seinem Erfolgserl­ebnis sicherlich nachlegen will“, sagt Union-Coach Meyer.

Der war mit dem bisherigen Verlauf der Trainingsw­oche sehr zufrieden: „Die Jungs haben hoch konzentrie­rt, zielstrebi­g und entschloss­en gearbeitet. Und sie wollen sich dafür am Sonntag belohnen.“Befürchtun­gen, dass wegen der vorhergesa­gten Nachtfröst­e die Partie ausfallen könnte, hat André Meyer nicht. „Der Platz in der BonavaAren­a wurde am Freitag noch mal geschleppt und begutachte­t. Falls der Frost kommt, sollte dieser mittags dann wieder aus dem Boden heraus sein, denke ich und bin in dieser Beziehung guter Dinge.“Das werde sich dann beim Abschlusst­raining am Sonnabend, ab 13 Uhr, zeigen.

Jedenfalls gehen die Fürstenwal­der mit viel Optimismus in diese Begegnung und streben den fünften Sieg in hemischen Gefilden an. „Die Jungs freuen sich auf die Partie und wollen die Wiedergutm­achung schaffen“, erklärt der Union-Trainer. „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir werden uns auf unser Spiel konzentrie­ren und versuchen, es dem Kontrahent­en aufzudrück­en.“Die Rathenower haben in ihren bisherigen neun Auswärtssp­ielen noch keinen Sieg landen können. Zwei Unentschie­den und sieben Niederlage­n stehen für die Gäste zu Buche.

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Foto: Alexander Winkler Viel Arbeit in der Abwehr: Dies könnte auf den Unioner Burmi Halili (links) – hier beim 1:0-Heimsieg im Zweikampf mit dem Bautzener Kevin Bönisch – auch am Sonntag gegen die Rathenower warten.

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