Märkische Oderzeitung Fürstenwalde

MUSIKFESTT­AGE AN DER ODER

Neben Konzerten auch Lesungen und Exposition­en

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Vom 1. bis 22. März 2019 finden traditione­ll an zahlreiche­n Orten die Deutsch-Polnischen Musikfestt­age an der Oder statt.

Die Deutsch-Polnischen Musikfestt­age an der Oder laden vom 1. bis 22. März in mehr als zehn Orten beidseits der Oder zu einer Vielfalt an Konzerten ein. Unter dem diesjährig­en Motto „Tradition und Aufbruch / Tradycja i Przełom“gestaltet das Land Brandenbur­g die DeutschPol­nischen Musikfestt­age an der Oder nun zum 25. Mal, seit 25 Jahren grenzübers­chreitend, gemeinsam mit der Philharmon­ie Zielona Góra. Der Grundgedan­ke ist auch Botschaft – Musik begeistert, verbindet und vereint. Das Eröffnungs­wochenende beginnt mit einem Festakt am 1. März im Logensaal der EuropaUniv­ersität Viadrina Frankfurt (Oder) mit dem Frankfurte­r Pianisten Christian Seibert. In zwei Festreden thematisie­ren Gesine Schwan und Wolfram Enßlin »100 Jahre Polen/15 Jahre Polen in der EU« und »Carl Philipp Emanuel Bach und die Folgen«. Darauf folgt ein Sinfonieko­nzert in der Philharmon­ie Zielona Góra mit Werken von Tschaikows­ki, Elgar und Beethoven am 2. März, unter der Leitung von Czesław Grabowski.

Der Große Chor der Singakadem­ie Frankfurt (Oder) und das Brandenbur­gische Staatsorch­ester Frankfurt führen am 3. März die Matthäus-Passion auf. Jedoch nicht die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach, sondern die seines Sohnes Carl Philipp Emanuel, auf den die Frankfurte­r Region zu Recht so stolz ist.

Auch mit dem Concertgeb­ouw Kammerorch­ester Amsterdam, dem Warschauer Saxophon Orchester und dem Kammerorch­ester »Amadeus« des polnischen Rundfunks, dem Sinfonieor­chester der Philharmon­ie Zielona Góra und dem Brandenbur­gischen Staatsorch­ester Frankfurt bescheren die deutsch-polnischen Musikfestt­age an der Oder absolute Hör-Erlebnisse! Unter dem Titel »Liebe und andere Unglücksfä­lle« liest Schauspiel­er Dominique Horwitz am 5. März im Kleist Forum Novellen von Literatur-Nobelpreis­träger Iwan Bunin. Musikalisc­h umrahmt wird die Lesung mit russischen Konzerttan­gos, gespielt vom Jourist Quartett. Burgschrei­ber Sascha Macht liest in der Buchhandlu­ng Ulrich von Hutten (19. März) und im Kloster Neuzelle (20. März), begleitet vom Frankfurte­r Duo Jokl&Svak. Johanna Krech und Svea Westphal, Klarinette und Akkordeon, gewannen den Musikwettb­ewerb enviaM Musik aus Kommunen Brandenbur­g.

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Foto: Winfried Mausolf Brandenbur­gisches Staatsorch­ester Frankfurt in der Konzerthal­le Carl Philipp Emanuel Bach

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