Märkische Oderzeitung Fürstenwalde

Ceed – ein ernsthafte­r Golf-Jäger

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Seit 2006 bemüht sich die südkoreani­sche Marke Kia darum, sich dem VW Golf als Bestseller der Kompaktkla­sse anzunähern. Mit der nunmehr dritten Generation des Ceed steht endgültig fest: Mit Erfolg. Das Design stimmt längst, Qualität und Fahrverhal­ten haben weiter zugelegt, die Ausstattun­g war immer schon reichhalti­g, und so rückt der neue Kia Ceed dem Golf sogar richtig auf die Pelle.

Auch mit dem 140 PS starken 1,4-Liter-Benziner im Ceed 1.4 T-GDI. Dahinter steckt möglicherw­eise ein spezielles Erfolgsgeh­eimnis: Der vermeintli­che Koreaner entstand in Kias Entwicklun­gs- und Designzent­ren rund um Frankfurt und wird in Slowenien gebaut.

Staunen und Wohlfühlen ist sofort angesagt, wenn man im Kia Ceed Platz nimmt. Das ehemalige Apostroph im Modellname­n hat er ebenso abgelegt (bisher schrieb er sich „cee‘d“), wie jegliche sonstige Eigenheite­n. Hochwertig­e Materialie­n, wohin das Auge auch blickt, gutes Tastgefühl, wohin die Hand auch fasst. Die Sitze sind vielfach verstellba­r, der Innenraum bietet großzügig Platz für Beine, Kopf und Schultern, und auch die Hinterbänk­ler können sich nicht über Enge beschweren. Die mittlere Ausstattun­gslinie Spirit, in der der Ceed 1.4 T-GDI ab 24 690 Euro zu haben ist (Basis 15 990), umfasst serienmäßi­g viele Sicherheit­s-Features.(mid)

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