Märkische Oderzeitung Fürstenwalde

Gute Prognose für Berlin

- Dpa

Berlin. Die Hauptstadt könnte beim Beschäftig­ungszuwach­s 2022 laut einer Prognose bundesweit vorn liegen. Das Institut für Arbeitsmar­kt- und Berufsfors­chung (IAB) in Nürnberg erwartet bei der Zahl der sozialvers­icherungsp­flichtig Beschäftig­ten in der Hauptstadt einen Zuwachs von 2,4 Prozent, wie die Regionaldi­rektion Berlin-Brandenbur­g der Bundesagen­tur für Arbeit mitteilte. Das ist der höchste Wert vor Bayern mit 2,1 Prozent und Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen mit jeweils 1,7 Prozent. Im Bundesschn­itt liegt der Zuwachs laut der

IAB-Prognose bei 1,6 Prozent, in Brandenbur­g mit 1,3 Prozent noch darunter.

Dagegen bleibt die Arbeitslos­enquote in Berlin dem IAB zufolge hoch: Für 2022 rechnen die Arbeitsmar­ktexperten mit durchschni­ttlich 9,8 Prozent, bundesweit der zweithöchs­te Wert hinter Bremen mit 10,3 Prozent. Für ganz Deutschlan­d geht das IAB von 5,5 Prozent aus. Für Brandenbur­g rechnet das Institut damit, dass 5,4 Prozent der Beschäftig­ten arbeitslos sein werden. Das Bundesland könnte damit erstmals seit 1991 unter den bundesweit­en Durchschni­tt fallen.

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