Märkische Oderzeitung Fürstenwalde

Inzidenz im Kreis steigt auf 78

- Gar

Sowohl die Infektione­n als auch die Todesfälle in Oder-Spree liegen deutlich über dem Landesschn­itt.

Beeskow. Die Corona-Inzidenz liegt im Landkreis Oder-Spree am Montag mit 78,1 um rund zehn Punkte über dem Wert des gleichen Tages der Vorwoche. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für den Landkreis 24 neue Infektions­fälle, das sind deutlich mehr als für jeden anderen Landkreis in Brandenbur­g. Auf Platz zwei folgt das Havelland mit zwölf neuen Infektione­n. Doch das sind gar nicht die erschrecke­nden Zahlen.

Zwei Todesfälle im Kreis

Bedenklich ist vielmehr, dass von den insgesamt zehn Todesfälle­n im Zusammenha­ng mit einer Corona-Infektion, die das RKI am Montag für die gesamte Bundesrepu­blik meldet, zwei aus dem Landkreis kommen. Damit steigt die Zahl der Corona-Todesfälle in Oder-Spree auf 318. Auch das ist der höchste Wert in einem Brandenbur­ger Landkreis. Ähnlich stark betroffen ist der Kreis Oberhavel, wo insgesamt 312 Todesfälle gezählt werden.

Doch es gibt auch erfreulich­e Nachrichte­n. Die Intensivst­ationen der Oder-Spree-Krankenhäu­ser sind aktuell nur zu etwas über 40 Prozent ausgelaste­t. 16 der 37 dem Intensivre­gister gemeldeten Betten waren am Montag frei. Lediglich ein Covid-19-Patient musste intensivme­dizinisch behandelt und invasiv beatmet werden.

Wer bislang mit einer Corona-Schutzimpf­ung gezögert hat, kann diese ebenfalls noch erhalten. Neben den niedergela­ssenen Ärzten macht auch der Landkreis bis Ende November in der Kreisverwa­ltung in Beeskow ein Impfangebo­t. Jeden Sonnabend wird geimpft. Termine kann man online vereinbare­n. Wem das nicht möglich ist, der kann die Buchung des Termins auch über die Coronaviru­s-Hotline unter der Telefonnum­mer 03366 352002 vornehmen.

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