CDU-Frak­ti­ons­chef will Zu­kunfts­fonds auf­sto­cken

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Brandenbur­g -

Pots­dam. Der Zu­kunfts­fonds für In­ves­ti­tio­nen in Bran­den­burg soll­te nach dem Wil­len von CDU-Frak­ti­ons­chef Jan Red­mann zur Be­wäl­ti­gung der Co­ro­naK­ri­se um ei­ne hal­be Mil­li­ar­de Eu­ro auf­ge­stockt wer­den. Er schlug in ei­nem In­ter­view mit der „Mär­ki­schen All­ge­mei­nen“vor, das Geld aus dem zwei Mil­li­ar­den Eu­ro star­ken Co­ro­na-Ret­tungs­schirm in den Fonds um­zu­ver­tei­len, der bis­her bei ei­ner Mil­li­ar­de Eu­ro lag und für zehn Jah­re ge­dacht ist.

Für den Ret­tungs­schirm und den Fonds nahm Bran­den­burg Kre­di­te auf. „Wir ha­ben jetzt den

Be­darf, die Fol­gen der Kri­se zu be­he­ben“, sag­te Red­mann. „Stär­ker als bis­lang soll­te so der Fo­kus auf In­ves­ti­tio­nen ge­legt wer­den – nicht nur in Schie­ne und Stra­ße, son­dern vor al­lem in die Di­gi­ta­li­sie­rung der Schu­len und der Ver­wal­tun­gen so­wie in den Aus­bau der Net­ze. Bran­den­burg muss mög­lichst schnell bei der Di­gi­ta­li­sie­rung aus dem Dorn­rös­chen­schlaf her­aus­kom­men.“

Der CDU-Po­li­ti­ker warb auch für die zu­sätz­li­che Öff­nung von Lä­den an Sonn­ta­gen in Bran­den­burg. „Ich bin da­für, Frei­räu­me zu schaf­fen, wie bei­spiels­wei­se bei ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­ta­gen. Vie­le Ge­schäf­te ha­ben schließ­lich ei­ni­ges nach­zu­ho­len“, sag­te Red­mann. dpa

Fo­to: dpa

CDU-Frak­ti­ons­chef: Jan Red­mann

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