Vor 25 Jah­ren starb der US-Fern­seh­ma­ler Bob Ross

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Kultur -

Ber­lin. Selbst Hyp­no­ti­seu­re könn­ten bei die­sem Mann noch et­was ler­nen. Akri­bisch tüncht Bob Ross die Lein­wand in Him­mel­blau, wäh­rend er in ame­ri­ka­ni­schem Eng­lisch in die Fern­seh­ka­me­ra raunt: „Heu­te ma­len wir ei­ne ganz ein­fa­che Sze­ne. Ich hof­fe, Sie mö­gen es.“Auf das Him­mel­blau pin­selt er ein Mit­ter­nachts­blau. Dann wie­der die­ser be­ru­hi­gen­de Bass: „Wir be­gin­nen in der Ecke. Viel­leicht ist es in un­se­rer Welt ei­ne ein­fa­che, fröh­li­che Wol­ke, die hier lebt.“Ken­ner der Ma­te­rie wis­sen: Am En­de des halb­stün­di­gen Echt­zeit-Ma­lens wird die­ses Bild rich­tig, rich­tig kit­schig aus­se­hen. Vie­le Zu­schau­er wis­sen gar nicht, dass Bob Ross, der sei­ne TV-Kar­rie­re 1983 be­gann, schon seit 25 Jah­ren tot ist. Der net­te Ame­ri­ka­ner starb am 4. Ju­li 1995. Er hin­ter­ließ 30 000 Bil­der. Sei­ne dunk­le Afro­fri­sur und ein fünf Zen­ti­me­ter brei­ter Pin­sel sind die op­ti­schen Mar­ken­zei­chen von Bob Ross. Al­lein sei­ner Stim­me aber ist es wohl zu ver­dan­ken, dass sein TV-Mal­kurs „The Joy of Pain­ting“Mil­lio­nen Fans auf der Welt hat. In Deutsch­land läuft das For­mat auf ARD-al­pha. Zum heu­ti­gen To­des­tag zeigt der Spar­ten­sen­der be­son­ders vie­le Fol­gen. dpa

Fo­to: dpa

Brei­ter Pin­sel: TV-Kunst­leh­rer Bob Ross.

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