Ich bin Spar­ta­kus

Kirk Dou­glas kämpft ge­gen die rö­mi­schen Le­gio­nen.

Märkische Oderzeitung Strausberg - - Medien -

Los An­ge­les. In ei­ner denk­wür­di­gen Sze­ne des Mo­nu­men­tal­films von 1960 be­haup­ten zahl­lo­se auf­stän­di­sche Skla­ven: „Ich bin Spar­ta­kus“. Doch in Wahr­heit gibt es na­tür­lich nur ei­nen, dem der Ruhm ge­bührt. Die Rol­le des thra­ki­schen Auf­stän­di­schen, der 74 v. Chr. ge­gen die un­mensch­li­che Ge­sell­schaft Roms auf­be­gehrt und de­ren Le­gio­nen for­dert, hat das Image des An­fang 2020 ge­stor­be­nen Darstel­lers Kirk Dou­glas am meis­ten ge­prägt. Dou­glas zog auch hin­ter den Ku­lis­sen an ent­schei­den­den Fä­den, um die Frei­heits­kämp­fer-Sa­ga in sei­nem Sin­ne um­zu­set­zen. Er hol­te Re­gis­seur St­an­ley Ku­brick an Bord.

In sei­ner An­la­ge ist „Spar­ta­cus“an­de­ren Hol­ly­wood-His­to­ri­en­pro­duk­tio­nen nicht un­ähn­lich: Me­lo­dra­ma­ti­sche und sen­ti­men­ta­le Ak­zen­te, ko­mi­sche In­ter­mez­zi, frei­er Um­gang mit his­to­ri­schen Fak­ten auf der ei­nen, bild­ge­wal­ti­ge Mas­sen­sze­nen und kämp­fe­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen auf der an­de­ren Sei­te.

Den­noch be­wirk­te St­an­ley Ku­bricks Drang zur Per­fek­ti­on auch bei die­ser Auf­trags­ar­beit ein­drucks­vol­le Se­quen­zen, die „Spar­ta­cus“ei­nen Spit­zen­platz in der Ge­schich­te des Mo­nu­men­tal­films ge­si­chert ha­ben. Ein Spek­ta­kel für Hol­ly­wood-Fans. kna

„Spar­ta­cus“,

20.15 Uhr

Arte, Sonn­tag, 5.7.,

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