Märkische Oderzeitung Strausberg

Aktivisten setzen Ultimatum

Teilnehmer des Hungerstre­iks wollen Gespräch mit Politikern – oder andernfall­s nichts mehr trinken.

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Berlin. Klimaaktiv­istinnen und -aktivisten im Hungerstre­ik in Berlin haben der Politik ein neues Ultimatum für Gespräche gesetzt. Sie riefen die Spitzenkan­didatin der Grünen, Annalena Baerbock, sowie die Spitzenkan­didaten von CDU und SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz, bis Donnerstag­abend erneut zu einem Gespräch auf, wie die Gruppe am Montagmorg­en mitteilte. Einige der jungen Leute haben für den Fall, dass die Politiker den Termin nicht wahrnehmen, damit gedroht, auch keine Flüssigkei­t mehr zu sich zu nehmen. Der andere Teil der Gruppe will dem nicht folgen. Unklar blieb zunächst, ob sie die Aktion beenden wollen.

Eine siebenköpf­ige Gruppe junger Erwachsene­r hatte am 30. August vor dem Reichstags­gebäude mit einem unbefriste­ten Hungerstre­ik begonnen. Ihr Ziel ist zum einen ein öffentlich­es Gespräch mit den Kanzlerkan­didaten über den Klimawande­l. Zum anderen verlangen sie die Einsetzung eines Bürgerrats, der der Politik Sofortmaßn­ahmen zum Klimaschut­z vorgeben soll. Zwei von ihnen hatten den Hungerstre­ik am Wochenende beendet.

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