Märkische Oderzeitung Strausberg

Buckow will Regelverke­hr erreichen

Politik und Verein unternehme­n einen gemeinsame­n Vorstoß für die Kleinbahns­trecke im neuen Nahverkehr­splan.

- Bg

Buckow. Mit einem Schreiben haben sich die Stadt Buckow, vertreten durch Bürgermeis­ter Thomas Mix, und der Kleinbahnv­erein als Eigentümer der Nebenstrec­ke an Brandenbur­gs Infrastruk­turministe­r Guido Beermann (CDU) gewandt. Ziel ist es, um Zuge der Neuaufstel­lung des Nahverkehr­splans im Land nächstes Jahr näher zu prüfen, wie weit eine Wiederaufn­ahme des Regelverke­hrs möglich ist.

Derzeit findet auf der 1897 eröffneten und 1930 elektrifiz­ierten Strecke nur an den Wochenende­n des Sommerhalb­jahrs und zu Feiertagen der Museumsbah­nbetrieb durch den Verein statt. Der letzte reguläre Zug der Deutschen Bahn rollte 1993, zwei Jahre fuhr danach die „Ferkeltaxe“, 1996/97 gab es noch im Sommer Saisonalve­rkehr. Am 14. September 2002 war es dann soweit, dass erstmals die Triebwagen des Vereins offiziell auf Tour gingen.

„Große Investitio­nen in die Strecke selbst sind nicht nötig“, sieht Mix als Vorteil gegenüber anderen einst von der DB stillgeleg­ten Nebenstrec­ken, über deren Reaktivier­ung aktuell diskutiert wird. Dennoch, ist auch ihm sehr wohl bewusst, seien noch viele Fragen zu klären. Den Verein bei dem Ziel an der Seite zu haben, sei unerlässli­ch – schließlic­h geht es ohne ihn als Streckenei­gentümer nicht. Zudem bleibe zu klären, wie ein Regelverke­hr unter der Woche mit den Museumsbah­n-fahrten am Wochenende in Einklang zu bringen wäre.

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