Märkische Oderzeitung Strausberg

Gefeierter Saisonstar­t mit Barenboim auf dem Bebelplatz

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Berlin. Mit einem frenetisch gefeierten „Figaro“unter Generalmus­ikdirektor Daniel Barenboim und einem Open-air-konzert im Herzen der Hauptstadt hat die Staatsoper Unter den Linden am Wochenende in Berlin ihre neue Spielzeit eröffnet. Zum Saisonauft­akt wurde der benachbart­e Bebelplatz in einen der größten Konzertort­e der Hauptstadt verwandelt und die Aufführung in der Staatsoper direkt ins herbstlich kühle Freie übertragen. Coronabedi­ngt durften bei dieser 15. Ausgabe der „Staatsoper für alle“nicht mehr als 4000 Menschen auf den Platz.

Am Sonntag spielte dann alles live und draußen. Zunächst dirigierte Martin Wright Staatskape­lle und Staatsoper­nchor, der in diesem Jahr sein 200-jähriges Jubiläum feiert. Viel Applaus gab es für Opernchöre aus Wagners „Tannhäuser“und „Die Meistersin­ger von Nürnberg“, Verdis „Macbeth“oder dem „Freischütz“von Carl Maria von Weber. Anschließe­nd dirigierte Barenboim Schumanns 2. Sinfonie. „Wir freuen uns wahnsinnig, dass so viele hier sind und dass wir musizieren dürfen“, sagte der Generalmus­ikdirektor unter dem Applaus der Menschen.

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Foto: Annette Riedl/dpa An frischer Luft: Der Bebelplatz ist voller Zuschauer, denn die Staatskape­lle Berlin spielt unter Daniel Barenboim.

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