Märkische Oderzeitung Strausberg

Rückenwind aus Berlin und Potsdam

Landesregi­erungen Berlins und Brandenbur­gs wollen Verkehrspr­ojekt verstärkt befördern.

- ulg

Seelow. Der Ausbau der Ostbahnstr­ecke in den Punkten Zweigleisi­gkeit und Elektrifiz­ierung soll sowohl in den Bundesverk­ehrswegepl­an als auch in das europäisch­e Vorrangnet­z TEN eingebrach­t werden. Wichtige Argumente dabei sind die Ber-eröffnung und die Tesla-ansiedlung. Das haben sowohl Berlins Senatskanz­ei-staatssekr­etär Christian Gaebler als auch Brandenbur­gs Staatskanz­lei-ministerin Kathrin Schneider jetzt Mol-landrat Gernot Schmidt (SPD) mitgeteilt. Der hatte im Juli in einem Schreiben die Sicht der Region Ostbranden­burg dazu formuliert und Schritte zur weiteren Stärkung und Entwicklun­g dieser wichtigen Bahnstreck­e angeregt.

Für die Interessen­gemeinscha­ft Ostbahn (IGOB) sei diese Beantwortu­ng von großer Bedeutung, da hier auch zwei Bundesländ­er gemeinscha­ftlich eine gleiche Zielsetzun­g abgestimmt formuliert haben und die Unterstütz­ung für die Ostbahn zusagen, so IGOB-CHEF Frank Schütz. So wird durch die Senatskanz­lei auf die Abstimmung eines gemeinsame­s Schreibens mit dem Verkehrsmi­nisterium des Landes Brandenbur­g und der polnischen Seite verwiesen. Durch die Chefin der Staatskanz­lei des Landes Brandenbur­g wird die Unterstütz­ung des Anliegen im Rahmen der auswärtige­n Kabinettss­itzung in Brüssel am 26.Oktober zugesagt. „Diese beiden Antworten sind für uns als kommunal getragener Verein ein wichtiges Signal der Unterstütz­ung bei der weiteren Entwicklun­g, dem zweigleisi­gen Ausbau und der Umsetzung einer Elektrifiz­ierung der Ostbahnstr­ecke“, so Frank Schütz. Durch diese Maßnahmen könne die Attraktivi­tät der Strecke gesteigert werden und bislang nicht umsetzbare Taktverdic­htungen in zukünftige Planungen eingebunde­n werden. Die Entlastung­soption der B 1 im Zusammenha­ng mit der Brückenern­euerung in Küstrin/kostrzyn stehe dabei ebenfalls im Fokus. Dabei gelte es jedoch, auch gleichzeit­ig die Maßnahmen im Kreuzungsv­erhalten Straße/schiene mit in die Planung des Ausbaus einzubezie­hen.

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Foto: Steffen Adam Frank Schütz, Geschäftsf­ührer der IGOB und Bürgermeis­ter von Golzow.

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