WUN­DER­BA­RE WILD­KRÄU­TER

Ess­ba­re Blü­ten und Wild­pflan­zen brin­gen le­cke­re Ab­wechs­lung auf den Tisch und sind dank vie­ler wert­vol­ler In­halts­stof­fe auch noch ge­sund.

Mein Landgarten - - Inhalt - TEXT: He­le­ne Ma­te­jcek • FO­TOS: Ben­te Hint­zen/Chris­ti­an Ver­lag

Ess­ba­re Blü­ten und Wild­pflan­zen brin­gen le­cke­re Ab­wechs­lung auf den Tisch und sind dank wert­vol­ler In­halts­stof­fe auch noch ge­sund.

Wer sich für die ess­ba­ren Schät­ze der Na­tur in­ter­es­siert, wird schon beim Sam­meln mer­ken: Durch Wäl­der und über bun­te Wie­sen zu strei­fen, da und dort ste­hen zu blei­ben und am En­de mit ei­nem Korb vol­ler Blu­men und Kräu­ter heim­zu­keh­ren, macht ein­fach glück­lich. Um­so schö­ner, wenn die selbst ge­sam­mel­te Aus­beu­te gleich zu ei­nem som­mer­li­chen Ge­richt wei­ter­ver­ar­bei­tet wird. Dann er­freu­en et­wa Bor­retsch, Wie­sen­klee, Lö­wen­zahn oder Gän­se­blüm- chen das Au­ge, wäh­rend Kräu­ter wie We­ge­rich, Vo­gel­mie­re, Gun­der­mann oder Brenn­nes­seln für ei­nen be­son­ders wür­zi­gen Ge­schmack sor­gen. Dar­über hin­aus ent­hal­ten die wil­den Ge­wäch­se auch zahl­rei­che wert­vol­le Vit­ami­ne, Mi­ne­ra­li­en und Nähr­stof­fe, die ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Na­tu­rapo­the­ke dar­stel­len – ganz im Sin­ne des be­rühm­tes­ten Arz­tes des Al­ter­tums, Hip­po­kra­tes. Schon um 400 vor Chris­tus gab er sei­nen Pa­ti­en­ten ei­nen Rat, der bis heu­te ak­tu­ell ist: „Eu­re Nah­rung sei eu­re Me­di­zin und eu­re Me­di­zin sei eu­re Nah­rung.“

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