ZAU­BER­HAF­TE ZAUNGÄSTE

Mein Landgarten - - Inhalt - TEXT: Sy­bil­le Föll • FO­TOS:TEXT:Ma­nue­laMa­ri­aGöh­ner,Blind­tex­te­ru.a. • FO­TOS: Blin­dax / Blubbs Ver­lag

Holz­pa­li­sa­den und an­de­re Zäu­ne wer­den zum ech­ten Schmuck­stück, wenn Klet­ter­pflan­zen sie er­obern.

Holz pa­li­sa­den und Der an­de­re Blind text er Ein frie­dun­genw ecken wer­den Er­in­ne­run­gen an die­ser zum ech­ten Schmuck­stück, gu­tes al­te Zei­ten wenn mit Klet­ter­pflan­zen bun­ten Blu­men, sie zwit­schern­den er­obern oder Stau­den Vö­geln bun­te und Farb­tup­fer sum­men­den set­zen. Bie­nen im Som­mer.

Beet­ein­fas­sun­gen ha­ben zwar ei­ne tren­nen­de Funk­ti­on, den­noch las­sen sie sich mit ei­ner blü­hen­den Be­pflan­zung har­mo­nisch in das Ge­samt­bild in­te­grie­ren. Für vie­le Klet­ter­pflan­zen kön­nen rus­ti­ka­le Holz­lat­ten­zäu­ne als Rank­hil­fen die­nen, et­wa für Spa­lier­obst, pfle­ge­leich­te Wald­re­ben (Cle­ma­tis) oder zar­te Duftwicken, die im Som­mer ihr be­tö­ren­des Aro­ma im gan­zen Gar­ten ver­brei­ten. Eben­so ver­strömt das Ech­te Geiß­blatt, ei­ne schnell wach­sen­de Sch­ling­pflan­ze, ei­nen herr­li­chen Duft und die von Mai bis Ju­li er­schei­nen­den quirl­för­mi­gen Blü­ten zie­hen be­stäu­ben­de In­sek­ten ma­gisch an. Ein High­light ist die Pas­si­ons­blu­me (Pas­si­flo­ra), de­ren atem­be­rau­bend schö­ne Blü­ten al­le Bli­cke auf sich zie­hen. An der Pracht kann man sich von Ju­ni bis Sep­tem­ber er­freu­en. Zur glei­chen Zeit leuch­ten auch die schar­lach­ro­ten Schmet­ter­lings­blü­ten der Feu­er­boh­ne, die sehr schnell wächst. Eher krie­chen­der Na­tur ist die Gro­ße Ka­pu­zi­ner­kres­se. Mit ih­ren leuch­ten­den Blü­ten ist sie ein wah­rer Blick­fang und zu­dem ide­al für Misch­kul­tu­ren. Ra­dies­chen zum Bei­spiel bil­den

ne­ben ihr ei­nen in­ten­si­ve­ren Ge­schmack aus. Stark­schlin­ger wie Knö­te­rich oder Blau­re­gen sind für Zäu­ne eher un­ge­eig­net, weil ihr kräf­ti­ger Wuchs Schä­den an­rich­ten kann. Stark wach­sen­de Ro­sen­sor­ten sind eben­falls nicht zu emp­feh­len. Bes­ser sind ge­mäch­lich klet­tern­de, öf­ter blü­hen­de Ram­bler­ro­sen wie die gelb-creme­wei­ße „Chris­ti­ne Hé­lè­ne“oder die ro­sa­far­be­ne, eng­li­sche Klet­ter­ro­se „Ger­tru­de Je­kyll“. Es müs­sen aber nicht im­mer Klet­te­rer sein, die Ein­frie­dun­gen ver­schö­nern. Di­rekt am Rand ge­pflanzt kön­nen auch Blu­men durch die Stre­ben lu­gen und bun­te Farb­ak­zen­te set­zen. Vie­le von ih­nen wach­sen so hoch, dass sie den Zaun manch­mal so­gar über­ra­gen, zum Bei­spiel Son­nen­blu­men, Zier­lauch (Al­li­um) oder Fin­ger­hut. Auch mehr­jäh­ri­ger Stau­den­phlox wird bis zu ei­nen Me­ter hoch und ver­zau­bert mit sei­ner üp­pi­gen Blü­ten­fül­le und sei­nem viel­fäl­ti­gen Farb­spek­trum ab Ju­ni bis in den Herbst hin­ein. Der ho­he gel­be Son­nen­hut bringt Zäu­ne von Ju­li bis Ok­to­ber zum Leuch­ten. Ge­ne­rell gilt: We­ni­ger ist mehr. Vom Holz­zaun darf ru­hig noch et­was zu se­hen sein, schließ­lich ge­hört er zu ei­nem ech­ten Bau­ern­gar­ten.

NEU­GIE­RIG Dahli­en, Phlox und Duftwicken lu­gen durch den Zaun rund um das Ge­mü­se­beet, im hin­te­ren Teil ran­ken Him­bee­ren.

KLET­TER­RO­SEN sind der Klas­si­ker für die Be­grü­nung von Zäu­nen und Wän­den (oben). FIN­GER­HUT ist zwar gif­tig, sei­ne lan­gen Blü­ten­stän­de sind je­doch hin­rei­ßend (links). HAR­MO­NISCH Glei­che Far­be, un­ter­schied­li­che For­men: Ein in­ter­es­san­tes Du­ett (un­ten).

STRAH­LEND ni­cken Son­nen­blu­men je­dem zu, der an ih­nen vor­bei­geht. Die sta­bi­le Pfahl­wur­zel gibt ihr Halt oh­ne Rank­hil­fe.

DE­KO Nicht nur Pflan­zen kön­nen Zäu­ne at­trak­ti­ver gestal­ten, auch Schil­der lo­ckern das höl­zer­ne Ei­ner­lei auf ori­gi­nel­le Wei­se auf.

FLAM­MEN­BLU­MEN Phlox ist ein Klas­si­ker in je­dem Bau­ern­gar­ten, der un­er­müd­lich blüht (oben). TRICHTERWINDE Auf zar­ten Sten­geln stre­ben die blau­en oder wei­ßen Blü­ten gen Him­mel (rechts). ZIER­LAUCH Al­li­um bil­det her­aus­ra­gen­de Farbkleckse (un­ten).

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