Los geht’s!

Meisterkurs SchwarzWeiß - - Die Wichtigsten Grundlagen -

Das Fin­den ei­nes Mo­dels, das auch für Akt­auf­nah­men be­reit ist, ist viel­leicht ei­ne der grö­ße­ren Her­aus­for­de­run­gen. Viel­leicht stellt sich so­gar Ih­re Part­ne­rin zur Ver­fü­gung, aber falls nicht, fin­den Sie Mo­dels am bes­ten über Por­ta­le wie mo­del­may­hem.com, pi­xo­lum.com, fo­to­com­mu­ni­ty.de/ mo­dels oder mo­del-kar­tei.de. Die­se Web­sei­ten stel­len ei­ne Kon­takt­mög­lich­keit zwi­schen Mo­dels und Fo­to­gra­fen dar. Üb­li­cher­wei­se fin­den Sie hier­über ein Mo­del in Ih­rer nä­he­ren Um­ge­bung, das im Tausch ge­gen Auf­nah­men für Sie po­siert.

Soll­ten Sie sich für die­se

Mög­lich­keit ent­schei­den, ist es sehr wich­tig, ge­nau zu klar­zu­stel­len, was bei­de Seiten vom Shoo­ting er­hof­fen – be­son­ders dann, wenn kein Ho­no­rar ge­zahlt wird. Er­fah­re­ne Mo­dels wer­den meist ein Ho­no­rar auf­ru­fen, doch oft­mals lohnt sich die In­ves­ti­ti­on, weil die Qua­li­tät der Er­geb­nis­se auch meist bes­ser wird. Es geht auch nicht ein­fach nur dar­um, je­man­den zu fin­den, der sich ger­ne nackt fo­to­gra­fie­ren lässt. Es ist eben­so wich­tig, die rich­ti­ge

Fi­gur und den rich­ti­gen ‚Typ‘ für die ge­wünsch­ten Er­geb­nis­se zu fin­den – ein Vor­ab-Blick in das Port­fo­lio der Mo­dels ist al­so Pflicht. Es gibt auch ei­nen kla­ren Un­ter­schied zwi­schen Mo­dels für künst­le­ri­sche Ak­te und Gla­mour-Mo­dels. In un­se­rem Shoo­ting po­sier­te El­la Ro­se. Ihr klas­si­scher Look macht sie zur idea­len Kan­di­da­tin für das Gen­re, und sie ar­bei­te­te toll mit uns zu­sam­men, um den ge­wünsch­ten künst­le­ri­schen und äs­the­ti­schen Look um­zu­set­zen.

Pas­sen­de Lo­ca­ti­on

Sie be­nö­ti­gen kein rie­si­ges Stu­dio für schö­ne Akt­auf­nah­men, aber Sie soll­ten ge­nug Platz für ein paar Lich­ter so­wie für ei­nen Hintergrund ha­ben. Au­ßer­dem müs­sen Sie selbst sich ei­ni­ge Me­ter vom Mo­del weg­be­we­gen kön­nen, um Ganz­kör­per­auf­nah­men oh­ne Zoom- oder Weit­win­kel­ob­jek­tiv zu rea­li­sie­ren. Ein nor­ma­les Wohn­zim­mer reicht aber meis­tens aus.

Wir ha­ben ein Stu­dio ge­mie­tet, in dem uns die Tech­nik zur Ver­fü­gung stand. Miet­stu­di­os fin­den Sie in je­der grö­ße­ren Stadt. Die meis­ten bie­ten so­gar Kur­se, Ta­ges-Events oder ei­nen Mo­del-Ser­vice an. Die Prei­se fal­len un­ter­schied­lich aus, aber rech­nen Sie mit ei­nem Preis ab et­wa 100 Eu­ro pro St­un­de und Mo­del. Na­tür­lich kön­nen Sie sich die Kos­ten auch mit ei­nem be­freun­de­ten Fo­to­gra­fen tei­len.

Pas­sen­des Am­bi­en­te

In der Lo­ca­ti­on müs­sen Sie nun für pas­sen­de Be­din­gun­gen sor­gen. Ihr Mo­del wird kei­ne Klei­dung tra­gen, al­so soll­te der Raum warm und be­hag­lich sein. An­fangs kann die Si­tua­ti­on un­an­ge­nehm sein, al­so bre­chen Sie das Eis bei ei­nem Kaf­fee und be­spre­chen Sie ge­mein­sam die Ide­en für das Shoo­ting. Mu­sik eig­net sich eben­falls

Die wich­tigs­te Fra­ge ist na­tür­lich, wie Sie das pas­sen­de Akt-Mo­del fin­den.

ide­al da­zu, ei­ne be­stimm­te At­mo­sphä­re zu er­zeu­gen – ach­ten Sie bei der Mu­sik­aus­wahl dar­auf, dass sie zur ge­wünsch­ten Äs­t­he­tik der Fo­tos passt.

Die Be­leuch­tung

Stu­dio­be­leuch­tung kann auf

Ein­stei­ger ein­schüch­ternd wir­ken. Aber das muss gar nicht sein, denn heut­zu­ta­ge kön­nen Sie den Look ja di­rekt am Dis­play be­ur­tei­len. Der Be­leuch­tungs­gui­de auf der lin­ken

Seite ist ein gu­ter Aus­gangs­punkt, der Ih­nen be­reits drei Set-ups bie­tet. Als An­fän­ger soll­ten Sie mit ein­fa­chen Set-ups be­gin­nen. Sie wer­den über­rascht sein, wie krea­tiv man mit nur ei­ner Licht­quel­le und ei­nem Re­flek­tor ar­bei­ten kann. Spä­ter kön­nen Sie sich dann an kom­ple­xe­re Set-ups wa­gen.

Wenn Sie kei­ne ei­ge­ne Be­leuch­tung be­sit­zen, kön­nen Sie die­se ein­fach an­mie­ten. Ein Elin­chrom-Set mit zwei Blitz­köp­fen be­kom­men Sie schon ab 50 Eu­ro pro Wo­che­n­en­de, in­klu­si­ve Ver­si­che­rung. Aber auch ein Fens­ter oder ein ent­fes­sel­ter Sys­tem­blitz eig­nen sich als Licht­quel­len.

Ein­fach hal­ten

Es ist enorm wich­tig, die ei­ge­nen Gren­zen zu ken­nen und den Licht­auf­bau so ein­fach wie mög­lich zu hal­ten. Sie wol­len schließ­lich kei­nes­falls die At­mo­sphä­re des Shoo­tings da­durch zer­stö­ren, dass Sie dau­ernd an der Licht­an­la­ge her­um­fum­meln. Pro­bie­ren Sie am bes­ten Ih­re Licht-Set-ups vor­ab mit ei­nem (be­klei­de­ten) Mo­del aus. Das ers­te Set-up soll­te fer­tig auf­ge­baut sein, wenn das Mo­del an­kommt. Selbst falls Sie et­was ner­vös sein soll­ten: Be­wah­ren Sie Ru­he. Und am bes­ten ge­lingt das mit ein­fa­chen Auf­bau­ten.

Ka­me­ra­ein­stel­lun­gen

Wenn Sie un­ter kon­trol­lier­ten Stu­dio­be­din­gun­gen ar­bei­ten, än­dert sich das Licht nicht mehr von al­lei­ne, so­dass Sie kei­ner­lei Au­to­ma­tik­pro­gram­me an Ih­rer Ka­me­ra ver­wen­den soll­ten. Ar­bei­ten Sie im ma­nu­el­len Mo­dus, da­mit der Look der Bil­der sich nicht stän­dig än­dert. Bei den meis­ten un­se­rer Fo­tos ha­ben wir ei­ne Blen­de von f/8 bei 1/200s ge­nutzt, weil die meis­ten Ob­jek­ti­ve bei die­ser Blen­de rich­tig scharf ab­bil­den. Na­tür­lich wird die Be­lich­tung in ers­ter Li­nie durch die Blen­de und die Licht­in­ten­si­tät ge­steu­ert, aber

Sie soll­ten si­cher­stel­len, dass die Ver­schluss­zeit so kurz ist, dass Sie die Ka­me­ra oh­ne Ver­wack­ler in der Hand hal­ten kön­nen – bei ei­nem Stan­dar­dZoom reicht 1/100s. Sie dür­fen auch nicht die Blitz­syn­chron­zeit un­ter­schrei­ten, die meis­tens zwi­schen 1/180s bis 1/250s liegt.

Rechts Be­gin­nen Sie mit sub­ti­len Po­sen. Sie müs­sen nicht so­fort mit ei­ner Fron­tal­auf­nah­me los­le­gen. Die Po­se rechts war für uns der sanf­te Ein­stieg in den Shoo­ting-Tag, bei dem sich das Mo­del an die Si­tua­ti­on ge­wöh­nen konn­te.

Un­ten Es ist wich­tig, Ih­re Ide­en für Po­sen mit dem Mo­del zu be­spre­chen, da­mit es ei­ne kla­re Idee da­von hat, was Sie sich als Er­geb­nis des Shoo­tings er­hof­fen.

Oben Deu­ten Sie Nackt­heit nur an, an­statt al­les zu zei­gen. Das ver­bes­sert die Wir­kung. Oben Die ge­sam­te Po­se wird da­von be­ein­flusst, wie das Mo­del steht. Ach­ten Sie al­so auf die Po­si­ti­on der Fü­ße, selbst wenn die­se nicht im Bild zu se­hen sind.

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