Zahl der Ge­bur­ten auf Re­kord­hö­he

Stadt legt Jah­res­sta­tis­tik vor / Zahl der Ge­bur­ten auf Re­kord­hö­he

Meller Kreisblatt - - VORDERSEITE - Von Simone Gra­we

MELLE Ma­xi­mil­li­an, Ma­rie und So­phie sind in Melle die Vor­na­men des Jah­res 2018. Das Trio steht an der Spit­ze der Na­mens­lis­ten der neu­ge­bo­re­nen Kin­der des ver­gan­ge­nen Jah­res. Mit 850 liegt die Zahl der Ge­bur­ten in Melle auf Re­kord­hö­he.

Ma­xi­mi­li­an, Ma­rie und So­phie sind die be­lieb­tes­ten Vor­na­men in Melle 2018. Das gab die Stadt auf der Ba­sis der Jah­res­sta­tis­tik des Stan­des­am­tes be- kannt. Zu­dem ver­buch­te die Stadt er­neut ei­nen neu­en Ge­bur­ten­re­kord.

MELLE Die Zahl der Ge­bur­ten ist in Melle auf die Re­kord­zahl von 850 an­ge­stie­gen. Im Vor­jahr wa­ren es 821 Kin­der, die im Grö­ne­gau das Licht der Welt er­blick­ten. Dies geht aus der Jah­res­sta­tis­tik des Stan­des­am­tes her­vor. Zum Ver­gleich: Im Jahr 2016 wa­ren in Melle 735 Mäd­chen und Jun­gen zur Welt ge­kom­men.

Fa­mi­li­en­freund­lich

„Die stei­gen­den Ge­bur­ten­zah­len be­deu­ten al­ler­dings kei­nen Zu­wachs bei der Mel­ler Be­völ­ke­rung“, er­klärt Stadt­spre­cher Jür­gen Krä­mer auf An­fra­ge un­se­rer Re­dak­ti­on. So liegt der Wohn­ort von 62 Pro­zent der El­tern au­ßer­halb von Melle, nur 38 Pro­zent) der El­tern woh­nen im Mel­ler Be­reich.

Die Schlie­ßun­gen des Kran­ken­hau­ses in Dis­sen und die Auf­lö­sung der Ent­bin­dungs­sta­ti­on der Kran­ken­häu­ser in Bün­de und Os­ter­cap­peln ha­ben da­zu ge­führt, dass sich der Ein­zugs­be­reich des Christ­li­chen Kli­ni­kums er­wei­tert hat und da­mit mehr Ge­bur­ten im Stan­des­amt be­ur­kun­det wur­den: „Auf­fäl­lig ist ei­ne Zu­nah­me Be­lieb­te Vor­na­men: der El­tern aus dem Be­reich der Stadt Os­na­brück. Ei­ni­ge Vä­ter und Müt­ter ga­ben an, ih­re Kin­der in Melle ent­bin­den zu las­sen, da hier die Ent­bin­dungs­sta­ti­on sehr fa­mi­li­en­freund­lich ist“, äu­ßert sich Jür­gen Krä­mer.

Von den 850 Ge­bur­ten wur­den 846 noch im Jahr 2018 be­ur­kun­det, dar­un­ter 443 Jun­gen und 403 Mäd­chen. Im Vor­jahr wa­ren es 408 männ­li­che und 413 weib­li­che neue Er­den­bür­ger.

Als ge­bur­ten­stärks­te Mo­na­te er­wie­sen sich der Au­gust mit 102 Ge­bur­ten so­wie der Ju­li mit 90. Als ge­bur­ten­schwächs­te Mo­na­te weist die Sta­tis­tik den März (52) und den De­zem­ber (43) aus.

Der Trend aus den Vor­jah­ren, wo­nach die El­tern bei je­der vier­ten Ge­burt nicht mit­ein­an­der ver­hei­ra­tet wa­ren, setz­te sich auch 2018 fort. Im ver­gan­ge­nen Jahr wa­ren 75 Pro­zent der El­tern mit­ein­an­der ver­hei­ra­tet.

Der An­teil der El­tern mit aus­län­di­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit be­zie­hungs­wei­se mit deut­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund ist ver­hält­nis­mä­ßig hoch. Al­lein 15 Pro­zent der Müt­ter be­sit­zen nicht die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit. Wer führt die Lis­te der be­lieb­tes­ten Vor­na­men an? Als Spit­zen­rei­ter bei den Jun­gen ran­giert Ma­xi­mi­li­an, der elf­mal ver­ge­ben wur­den, ge­folgt von Hen­ry(i) und Le­on, die je­weils zehn­mal in der Sta­tis­tik auf­tau­chen. Es fol­gen Paul und Theo (je­weils acht­mal) und Lu­ca (sie­ben­mal).

We­ni­ger Dop­pel­na­men

Bei den Mäd­chen füh­ren ein­mal mehr Ma­rie und So­phie mit je­weils zehn Nen­nun­gen die Lis­te an. Zu den be­lieb­tes­ten weib­li­chen Vor­na­men zäh­len fer­ner Lea (neun­mal), Li­na (acht­mal) so­wie Cla­ra, Emi­lie und Em­ma.

Der Trend, dem Kind nur ei­nen Vor­na­men zu ge­ben, hält an. 632 Kin­der tra­gen nur ei­nen Na­men, 195 Kin­der be­ka­men ei­nen Dop­pel­na­men, und le­dig­lich 14 Kin­der er­hiel­ten drei Vor­na­men. Mehr als drei Vor­na­men für ein Kind wur­den auch 2018 nicht er­teilt. „Seit No­vem­ber gibt es für Per­so­nen, die meh­re­re Vor­na­men be­sit­zen, die Mög­lich­keit, die Rei­hen­fol­ge die­ser Vor­na­men neu zu sor­tie­ren“, er­läu­ter­te Krä­mer. Da­von ha­ben bis­her sechs Per­so­nen Ge­brauch ge­macht.

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Sym­bol­bild: dpa

Ma­xi­mi­li­an und Ma­rie. In Melle wur­de auch So­phie häu­fig ver­ge­ben.

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