Or­gan­spen­den: Neu­es Ge­setz auf Weg ge­bracht

Meppener Tagespost - - NORDWEST -

KNA HANNOVER. Mit ei­nem neu­en Trans­plan­ta­ti­ons­ge­setz will die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung der sin­ken­den Zahl von Or­gan­spen­den ent­ge­gen­wir­ken. Das Ka­bi­nett be­schloss in sei­ner Sit­zung ges­tern ei­nen ent­spre­chen­den Ent­wurf, der nun in den Land­tag ein­ge­bracht wer­den soll. Er sieht vor al­lem ei­ne Stär­kung der Rol­le der Trans­plan­ta­ti­ons­be­auf­trag­ten in den Kran­ken­häu­sern vor. So wer­den Re­ge­lun­gen für ih­re Qua­li­fi­ka­ti­on und für den Um­fang ih­rer Frei­stel­lung ge­trof­fen. Ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Ca­ro­la Rei­mann (SPD) ist zu­ver­sicht­lich, dass mög­li­che Spen­der um­fas­sen­der als bis­her er­fasst und ent­spre­chend mehr Or­gan­spen­den rea­li­siert wer­den.

In Nie­der­sach­sen spen­de­ten nach An­ga­ben der Deut­schen Stif­tung Or­gan­trans­plan­ta­ti­on 2017 nur 64 Men­schen Or­ga­ne, 2011 hat­te die Zahl noch bei 90 ge­le­gen. Nie­der­sach­sen ge­hört zu den Bun­des­län­dern, die seit der No­vel­lie­rung des bun­des­wei­ten Trans­plan­ta­ti­ons­ge­set­zes im Jahr 2012 noch kein Aus­füh­rungs­ge­setz be­schlos­sen ha­ben.

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