TER­MI­NE

Meppener Tagespost - - Vorderseit­e -

Kinoprogra­mm, Ser­vice und Ver­an­stal­tun­gen in un­se­rer Re­gi­on.

HASELÜNNE Der Film „Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy“über die bri­ti­sche Rock­band Queen ge­wann bei der Os­car-Ver­lei­hung 2019 die meis­ten Aus­zeich­nun­gen, näm­lich vier: für den bes­ten Ton­schnitt, den bes­ten Ton und den „bes­ten Schnitt“. Da­zu kam die Aus­zeich­nung für den bes­ten Haupt­dar­stel­ler: Ra­mi Ma­lek als iko­ni­scher Front­mann Fred­die Mer­cu­ry. Re­gis­seur Bryan Sin­ger er­zählt die Ge­schich­te von Queen und Fred­dy Mer­cu­ry als klas­si­sches Mu­sik-Bio­pic. Im Kul­tur­ki­no Ha­se­tor in Haselünne wird der Film am Frei­tag, 14. Ju­ni, um 20 Uhr ge­zeigt. Der Ein­tritt be­trägt sechs Eu­ro.

„Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy“be­glei­tet Mer­cu­ry und sei­ne Band­kol­le­gen Bri­an May, Ro­ger Tay­lor und John De­a­con, wäh­rend sie Hit über Hit pro­du­zie­ren, die Charts an­füh­ren und ih­re Mu­sik im­mer wei­ter ent­wi­ckeln. Durch

Songs wie „Kil­ler Queen“, „Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy“, „We Are The Cham­pi­ons“und „We Will Rock You“ge­lin­gen Er­fol­ge, die Fred­die zu ei­nem der be­lieb­tes­ten En­ter­tai­ner welt­weit macht. Doch hin­ter der Fas­sa­de des Er­folgs

kämpft Fred­die mit sei­ner in­ne­ren Zer­ris­sen­heit. Der aus San­si­bar stam­men­de Par­se sucht un­ab­läs­sig nach sei­nem Platz in der Welt, wäh­rend er gleich­zei­tig ver­sucht, sich in ei­ner Ge­sell­schaft, die in Ste­reo­ty­pen und Er­war­tun­gen ge­fan­gen ist, mit ei­ner Se­xua­li­tät zu ar­ran­gie­ren, die er selbst kaum de­fi­nie­ren kann.

Fred­die wagt es, sich zu wi­der­set­zen, aber zahlt auch den Preis da­für. Von dunk­len Kräf­ten ge­trie­ben, trennt sich Fred­die von Queen. Sein Ver­such, sich als So­lo-Künst­ler neu zu er­fin­den, en­det mit Ent­täu­schung und wei­te­rer Iso­la­ti­on. Fred­die, der un­ter der feh­len­den Zu­sam­men­ar­beit mit Bri­an, Ro­ger und John – sei­ner Rock-’n’-Rol­lFa­mi­lie – lei­det, er­kennt, dass die Ma­gie von Queen und das Ge­heim­nis ih­res Er­folgs dar­in liegt, dass sie zu­sam­men­ar­bei­ten und sich ge­gen­sei­tig be­flü­geln. Fred­die ge­lingt es recht­zei­tig für „Li­ve Aid“– das größ­te Kon­zert al­ler Zei­ten – die Band wie­der zu ver­ei­nen. Aber das Schick­sal und sein ex­zes­si­ver Le­bens­stil le­gen ihm ein nie­der­schmet­tern­des Hin­der­nis in den Weg.

Ra­mi Ma­lek ver­kör­pert Mu­sik­le­gen­de Fred­die Mer­cu­ry in der Film­bio­gra­fie „Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy“. Fo­to: Fox

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