Ru­fe nach Rot-Rot-Grün wer­den lau­ter

Meppener Tagespost - - Politik -

BERLIN In der SPD wer­den die Ru­fe nach ei­ner ernst­haf­ten Prü­fung ei­nes Bünd­nis­ses mit Grü­nen und Lin­ken lau­ter. SPD-Ge­ne­ral­se­kre­tär Lars Kling­beil warf CDUChe­fin An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er mit Blick auf ei­ne sol­che Drei­er­kon­stel­la­ti­on im Bund „plum­pe Angst­ma­che­rei“vor. „Die Gro­ße Ko­ali­ti­on ist nicht für im­mer in St­ein ge­mei­ßelt“, sag­te Kling­beil ges­tern dem Re­dak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land (RND). „Kon­stel­la­tio­nen jen­seits der Uni­on wer­den künf­tig auch wie­der mög­lich sein. Was des­halb nicht mehr funk­tio­niert, ist die plum­pe Angst­ma­che­rei der Uni­on vor ei­ner Zu­sam­men­ar­beit von SPD, Grü­nen und Lin­ken.“

Ber­lins Re­gie­ren­der Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler (SPD) for­der­te die So­zi­al­de­mo­kra­ten eben­falls auf, die Mög­lich­keit ei­nes sol­chen Bünd­nis­ses ernst­haft aus­zu­lo­ten. Ei­ne Drei­er­ko­ali­ti­on sei zwar „im­mer ei­ne grö­ße­re Her­aus­for­de­rung als ein Zwei­er­bünd­nis“, sag­te Mül­ler dem „Ta­ges­spie­gel“. Ge­ra­de im Bund sei die­ses Drei­er­bünd­nis kein Selbst­läu­fer. „Aber nach den Er­fah­run­gen der letz­ten Jah­re müs­sen wir die­se Op­ti­on end­lich ernst­haft prü­fen.“SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Karl Lau­ter­bach ar­gu­men­tier­te in der Zei­tung ähn­lich: „Gro­ße Lö­sun­gen für die gro­ßen The­men Steu­ern, Mie­ten und Kli­ma­schutz sind nur mit Rot-Rot-Grün mög­lich.“

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