Va­ti­kan gei­ßelt Gen­der-Theo­rie

Meppener Tagespost - - Politik -

ROM/BERLIN Der Va­ti­kan hat ei­ne „Gen­der-Ideo­lo­gie“kri­ti­siert, die un­ter­schied­li­che Ge­schlech­ter aus­lö­schen wol­le. In Schu­len ma­che sich zu­dem beim The­ma Se­xua­li­tät ein „Bil­dungs­not­stand“breit, heißt es in dem Pa­pier der Bil­dungs­kon­gre­ga­ti­on für die ka­tho­li­sche Leh­re. Die so­ge­nann­te Gen­der-Theo­rie sei ei­ne „Ideo­lo­gie, die den Un­ter­schied [. . .] in der Na­tur ei­nes Man­nes und ei­ner Frau leug­net und ei­ne Ge­sell­schaft oh­ne ge­schlecht­li­che Un­ter­schie­de vor­sieht und so­mit die an­thro­po­lo­gi­sche Grund­la­ge der Fa­mi­lie eli­mi­niert“.

Das Do­ku­ment na­mens „Als Mann und Frau schuf er sie“wen­det sich ge­gen ei­ne Ten­denz, „die Un­ter­schie­de zwi­schen Mann und Frau aus­zu­lö­schen, in­dem man sie als blo­ße his­to­risch-kul­tu­rel­le Kon­di­tio­nie­rung ver­steht“. Das Pa­pier wen­det sich ge­gen die „fik­ti­ve Kon­struk­ti­on ei­nes neu­tra­len oder drit­ten Ge­schlechts“. Die Auf­wei­chung von Ge­schlech­ter­gren­zen sei ein „kon­fu­ses Kon­zept von Frei­heit“und ste­he für „mo­men­ta­ne Sehn­süch­te“.

Laut Gen­der-Theo­rie wird das Ge­schlecht ei­nes Men­schen nicht al­lein durch sicht­ba­re Ge­ni­ta­li­en de­fi­niert, son­dern un­ter an­de­rem durch kul­tu­rel­le und so­zia­le Ein­flüs­se.

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