Aus­bil­dung lohnt sich

Meppener Tagespost - - Emslandspo­rt - Von Uli Men­trup

Was bringt das Ju­gend­leis­tungs­zen­trum Emsland? Lohnt sich die In­ves­ti­ti­on? Die Ant­wort kommt jetzt von Bun­des­li­gis­ten, die Ta­len­te in die ei­ge­nen Schmie­den ho­len.

Für das JLZ ist es Wer­bung pur. Dass gleich ein Quar­tett aus ei­ner Mann­schaft geht, ist höchst sel­ten, er­schwert die Ar­beit. Es be­legt die Qua­li­tät des Teams und die gu­te Ar­beit am Stand­ort Mep­pen, des­sen U 14 und U 16 in Ko­ope­ra­ti­on mit dem SV Teg­lin­gen und SF Schwe­fin­gen ge­ra­de in die Lan­des­li­ga auf­ge­stie­gen sind. Es zeigt aber auch die „Nah­rungs­ket­te“im Fuß­ball. Die Scouts der gro­ßen Clubs müs­sen sich nicht mehr bei vie­len Ver­ei­nen der Re­gi­on um­se­hen, es reicht der Be­such beim JLZ.

Die Ems­län­der le­gen den Ki­ckern kei­nen St­ein in den Weg. Wäh­rend beim JLZ oft nur drei­mal in der Wo­che trai­niert wird und die Be­las­tung hoch ist, sind in den Nach­wuchs­leis­tungs­zen­tren der Bun­des­li­gis­ten

sechs und mehr Ein­hei­ten mög­lich. Den­noch ist der Auf­wand für et­li­che Spie­ler ver­mut­lich ge­rin­ger.

Beim SV Mep­pen hat noch kein JLZ-Ta­lent den Durch­bruch ge­schafft. In der nächs­ten Sai­son be­kommt Leo Bre­dol die Mög­lich­keit. Der Sprung ist rie­sen­groß. Viel­leicht ist bei den Spie­lern mehr Ge­duld, beim Ver­ein et­was mehr Mut nö­tig.

Deut­lich wird die Qua­li­tät des JLZ in den Her­ren­teams der hö­her­klas­si­gen ems­län­di­schen Ver­ei­ne. Die Ta­len­te tum­meln sich nicht nur in Spel­le, Bie­ne und Pa­pen­burg. Die Re­gi­on pro­fi­tiert da­von, selbst wenn die Bes­ten sich bei Schal­ke oder in Leip­zig, Bre­men oder Ha­no­ver ver­su­chen.

u.men­[email protected]

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