Bau­kin­der­geld für Fa­mi­lie ge­stri­chen

Meppener Tagespost - - VORDERSEIT­E -

MEP­PEN Im Mai hat ein Aka­de­mik­erehe­paar in der Re­gi­on Ems­land ein Haus für sich und sei­ne drei Klein­kin­der ge­kauft. „Für die enor­men Kos­ten des Haus­kaufs woll­ten wir das Bau­kin­der­geld der Bun­des­re­gie­rung in An­spruch neh­men“, sagt der Fa­mi­li­en­va­ter un­se­rer Re­dak­ti­on. Bei drei Kin­dern sum­mie­ren sich die staat­li­chen Zu­schüs­se bei ei­ner För­der­dau­er von zehn Jah­ren auf stol­ze 36 000 Eu­ro. Das Ehe­paar kal­ku­lier­te auf die­ser Ba­sis die Bau­fi­nan­zie­rung in Ab­spra­che mit ih­rer Bank. Doch nach dem of­fi­zi­el­len Ein­zug in die ei­ge­nen vier Wän­de am 24. Mai 2019 muss­te die Fa­mi­lie plötz­lich er­fah­ren, dass sie sie­ben Ta­ge zu spät ein­ge­zo­gen ist. Das drin­gend be­nö­tig­te Bau­kin­der­geld ist futsch. Da­bei wirft der Va­ter der KfW vor, dass die Ban­ken­grup­pe ihn nicht aus­rei­chend in­for­miert ha­be.

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