„Stolz? Wor­auf?“– Darts-Le­gen­de van Bar­ne­veld geht de­sas­trös un­ter

Meppener Tagespost - - SPORT -

Wie ein ge­prü­gel­ter Hund stand Ray­mond van Bar­ne­veld auf der größ­ten Darts-Büh­ne der Welt. Was zum letz­ten Aus­ru­fe­zei­chen ei­ner glor­rei­chen Kar­rie­re wer­den soll­te, en­de­te in ei­nem Fi­as­ko. „Ich ha­be in der ers­ten Run­de ver­lo­ren. Das wer­de ich mir nie ver­zei­hen“, sag­te van Bar­ne­veld nach dem ent­täu­schen­den 1:3 ge­gen US-Au­ßen­sei­ter Da­rin Young. Das letz­te WM­Match nach über drei Jahr­zehn­ten als Pro­fi und fünf Welt­meis­ter-Ti­teln ge­riet zu ei­nem rich­ti­gen Tief­punkt. Als sich van Bar­ne­veld wie­der ge­fan­gen hat­te, setz­te er noch ein­mal zu mas­si­ver Selbst­kri­tik an. „Ich ha­be mich nie gut ge­fühlt in die­sem Match, sag­te er. Auf Nach­fra­gen zu sei­ner gro­ßen Rol­le im Darts sag­te er: „Stolz? Wor­auf?“Selbst der eng­li­sche ExWelt­meis­ter Rob Cross, der un­mit­tel­bar nach dem Bar­ney-Aus auch noch aus­schied (0:3 ge­gen Kim Huy­brechts),

stell­te die Ver­diens­te des Nie­der­län­ders in den Mit­tel­punkt. „Ich möch­te mich bei Ray­mond für al­les be­dan­ken, was er für die­sen Sport ge­tan hat.“Ti­tel­ver­tei­di­ger Micha­el van Ger­wen hat­te beim 3:1 ge­gen Jel­le Klaa­sen eben­falls et­was Mü­he.

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