Bie­nen­wachs­tü­cher – für al­les ge­eig­net?

Frisch­hal­te­fo­lie-Al­ter­na­ti­ve: Wie man den Haus­halts­hel­fer rich­tig ver­wen­det

Meppener Tagespost - - GUT ZU WISSEN - Von Elke Schrö­der

In un­se­rer „ Ach so!“-Ko­lum­ne rund ums All­tags­wis­sen geht es heu­te um ei­nen prak­ti­schen Haus­halts­hel­fer, mit dem man Müll ver­mei­den kann.

Dis­kus­sio­nen und Tipps, wie man sei­nen Plas­tik­ver­brauch re­du­zie­ren kann, gab es in die­sem Jahr reich­lich. Ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu (Ein­weg-) Alu- oder Frisch­hal­te­fo­lie, um Le­bens­mit­teln oder Spei­sen zu ver­pa­cken oder ab­zu­de­cken, wird da­bei im Han­del im­mer prä­sen­ter: Bie­nen­wachs­tü­cher.

Sie ha­ben den Vor­teil, dass man sie wie­der­ver­wen­den kann. Doch aus hy­gie­ni­schen Grün­den sind ein paar Din­ge beim Ge­brauch zu be­ach­ten.

Ers­tens dür­fen die wachs­ge­tränk­ten Tü­cher aus Baum­woll­stoff nur mit lau­war­mem Was­ser ge­rei­nigt wer­den, da sonst die Wachs­schicht schmilzt, er­klärt die

Ver­brau­cher­zen­tra­le Bay­ern. Die Bie­nen­wachs­al­ter­na­ti­ve kön­ne so­mit zum Hy­gie­ne­ri­si­ko wer­den, wenn die Tü­cher in Kon­takt mit keim­be­las­te­ten Le­bens­mit­teln kom­men.

Da­mit sind sie zwei­tens auch für die Ver­wen­dung zu­sam­men mit ei­ni­gen Nah­rungs­mit­teln eher un­ge­eig­net, da­zu ge­hö­ren ro­hes Fleisch und Fisch.

Oft­mals sind die Bie­nen­wachs­tü­cher mit bun­ten Mus­tern ver­ziert. Bei ge­färb­ten Stof­fen dür­fen kei­ne un­er­wünsch­ten Sub­stan­zen aus der Far­be ins Le­bens­mit­tel über­ge­hen, be­to­nen die Ver­brau­cher­schüt­zer aus Bay­ern.

Sie ra­ten, im Zwei­fels­fall die Tü­cher nur zum Ab­de­cken of­fe­ner Ge­fä­ße zu ver­wen­den. Vor al­lem kön­ne das aber der Fall sein bei selbst ge­bas­tel­ten Tü­chern, für de­ren Her­stel­lung im In­ter­net zahl­rei­che An­lei­tun­gen zu fin­den sei­en.

Foto: Jörn Mar­tens

Bun­tes zum Ab­de­cken: Bie­nen­wachs­tü­cher.

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